Freitag, 19. Dezember 2014, 21:34 Uhr

Sido wehrt sich gegen Strafbefehl nach Schlägerei

Rapper Paul Würdig alias Sido legte Einspruch gegen einen Strafbefehl ein. Der Musiker wehrt sich gegen den Befehl wegen gefährlicher Körperverletzung und habe Einspruch gegen das Urteil des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten eingelegt.

Das bestätigte der Gerichtssprecher Tobias Kaehne heute. Gegen den 33-jährigen Rapper war vor drei Wochen eine Strafe von neun Monaten Haft auf Bewährung verhängt worden. Zudem wurde ihm auferlegt, 15.000 Euro an die Justizkasse zu zahlen. Sido, der einst mit dem Song ‘Mein Block’ seinen ersten großen Erfolg feierte, soll laut Anklage einen Mann mit einer Flasche verletzt haben.

Das Urteil erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Form eines Strafbefehls, weil Sido nicht zum Prozess erschienen war. Mit dem Einspruch des Berliner Rappers werde es zu einer neuen Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht kommen, erläuterte Kaehne. Ein Termin stehe allerdings noch nicht fest. (dpa)

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