Samstag, 20. Dezember 2014, 18:08 Uhr

RTL-Supertalent: Alles über Andreas Hruska, den großen Favoriten

Heute Abend findet das Finale der RTL-Musik- und Klamaukshow ‘Das Supertalent’ statt. Da sich ab Abstimmungsgedöns vornehmlich die weibliche Fraktion der Fernsehzuschauer beteiligt, hat einer besonders gute Karten: Sänger Andreas Hruzka.

Der 27-jährige lebt im niederbayerischen Simbach am Inn. Der gelernte KFZ-Mechatroniker strebte eigentlich eine Fußballer-Karriere an, verlor allerdings im Laufe der Jahre das Interesse daran. Zur Musik fand er, als er zwei Jahre in Australien lebte und dort „Work and Travel“ machte: „Dort lernte ich viele begeisterte Musiker kennen und entdeckte auch meine eigene Liebe zur Musik“, so der 27-Jährige. Inzwischen widmet er sich bis zu neun Stunden täglich seiner Leidenschaft, spielt Gitarre und schreibt am liebsten eigene, nachdenkliche Songs – so wie sein musikalisches Vorbild „The Doors“-Sänger Jim Morrison.

Andreas ist Idealist und würde sich wünschen mit seiner Musik die Welt ein Stück zu verbessern: „Ich war nie derjenige, der viel Wert auf materielle Dinge gelegt hat. Für mich ist und bleibt die Musik am wichtigsten. Ich will die Welt ein bisschen im Herzen berühren, indem ich meine Musik teile.“

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Seit er bei einem Unfall einen Finger verlor, der allerdings wieder angenäht werden konnte, ist Andreas arbeitslos bzw. neudeutsch ausgedrückt “arbeitssuchend”: „Ich wollte einem Freund beim Holzhacken helfen und habe leider einmal zu viel geschnitten.“

Seinen Lebensunterhalt bestreitet er seitdem als Straßenmusiker. Er sah sich immer als Sänger am Lagerfeuer und musste von seiner damaligen Freundin sogar dazu überredet werden, sich bei „Das Supertalent“ zu bewerben. Auch wenn Musik schon länger seine große Leidenschaft ist – an sein Talent glaubte er erst, als er die „Supertalent“-Jury und das Publikum mit einer Ballade des Volks-Rock’n’Rollers Andreas Gabalier von sich überzeugen konnte. Der zeigte sich auch angetan von dem Hut-Träger: “Ich finde den sehr natürlich. Der steht da in seiner zerrissenen Jeans mit seinem Hut. Er ist einfach ein bisschen, wie ich auch begonnen habe. Einfach rausgestellt und drauf losgesungen. Das hat anscheinend ganz schlicht einfach berührt.”

Dieter Bohlen war ebenso so begeistert vom Talent des 27-Jährigen, dass er ihn mit dem Goldenen Buzzer ohne Umwege ins Finale wählte: „Da kam echt was rüber. Du hast das mit einem solchen Schmerz in der Stimme gesungen. Das hat mich berührt.“ Das Publikum forderte sogar eine Zugabe, doch der Pop-Titan war sich sicher: „Ich möchte keine Zugabe hören. Ich möchte das gerade nicht zerstören. Das waren einhundert Prozent und ich brauche nicht mehr. Einhundert Prozent reichen mir!“ Jetzt möchte sich Andreas nur noch auf eins konzentrieren: „Den Sieg! Ich möchte ehrliche Musik machen und die Leute dazu bringen, den Song mit mir zu fühlen.“ Dem 27-jährigen Talent ist es vor allem wichtig, seine Familie – insbesondere seinen Vater – stolz zu machen. Sollte er das diesjährige „Supertalent“ werden, würde er sich mit dem Preisgeld einen großen Wunsch erfüllen: „Damit würde ich auf jeden Fall mein erstes Album finanzieren.“

In einigen Online-Umfragen liegt der Sänger jedenfalls weit vorn.

Fotos: RTL/ Stefan Gregorowius Alle Infos zu ‘Das Supertalent’ im Special bei RTL.de