Dienstag, 23. Dezember 2014, 14:07 Uhr

Herbert Grönemeyer muss penetrante Fotografen nicht dulden

Herbert Grönemeyer zeigte sich am Flughafen Köln-Bonn kürzlich von seiner weniger entspannten Seite. Und das zu Recht! Der Popstar fühlte sich von wartenden Paparazzi belästigt und wehrte sich. In einem Video auf der RTL-Webseite ‘vip.de‘ sieht man den ‘Mensch‘-Interpret bei einem Ausraster. Angeblich will einer der dreisten Paparazzo nun Anzeige wegen Körperverletzung erstatten. Das überrascht.

Grönemeyers Anwalt Professor Dr. Christian Schertz erklärte in einer Pressemitteilung, dass sein Mandant diese Verletzung seiner Privatspäre keineswegs hinnehmen muß.

Darin heißt es, dass die Fotografen Herbert Gröneymeyer und seine Familie “in einem rein privaten Moment am Flughafen massiv verfolgt und bedrängt haben.” Der Sänger hatte “mehrfach darum gebeten, dass Filmen bzw. Fotografieren zu unterlassen. Dennoch ließen die genannten Personen hiervon nicht ab. Nach geltendem Recht in Deutschland müssen es auch Prominente nicht dulden, dass Fotos aus ihrem Privatleben oder im privaten Alltag veröffentlicht und verbreitet werden. Allein um diesem vorzubeugen hat Herr Grönemeyer sodann selber versucht, die Fotografen körperlich wegzudrängen, um sie vom weiteren Fotografieren abzuhalten.”

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Man widerspreche aber “ausdrücklich der Darstellung, wonach Herbert Grönemeyer mit seinen Händen Fotografen “geschlagen” haben soll. “Vielmehr macht dieser Fall erneut deutlich, mit welcher Aggressivität Fotografen/Paparazzi in Deutschland trotz des oben geschilderten geltenden Rechts vorgehen, so dass die Beteiligten sich hiergegen oftmals nur noch selbst zur Wehr setzen können.”

Man darf sich hier vor allem die Frage stellern, wie sich denn die Fotografen fühlen würde, wenn man ihnen derart auf die Pelle rückt! (Bang)

Foto: WENN.com