Dienstag, 23. Dezember 2014, 14:51 Uhr

Meghan Trainor: Die Chartstürmerin mischt Schnee mit O-Saft

US-Überfliegerin Meghan Trainor (21) hat im Winter im wahrsten Sinne des Wortes Heißhunger auf Schnee. “Ich gehe manchmal vor die Tür und esse den Schnee. Ich mag die Kälte und Struktur. Ich bin davon besessen”.

Das sagte die Chartstürmerin, die mit ‘All About That Bass’ ein rasantes Debüt hinlegte, der Deutschen Presse-Agentur. “Wenn ich verrückt drauf bin, gebe ich etwas Orangensaft dazu und denke: ‘Jetzt ist es eine Party.’ Ich mag kalte Dinge im Allgemeinen”. Trainor gehörte 2014 zu den musikalischen Shooting-Stars und könnte bei der Grammy-Verleihung im Februar unter anderem den Preis für den “Song des Jahres” abräumen.

Vor ihrer Musik-Karriere erstellte sie eine Collage darüber, was sie erreichen wollte. Dabei listete sie einen Plattenvertrag und ‘Grammy’-Awards mit auf. “Ich hatte eine Visions-Collage! [Darauf] stand ein weltweiter Nummer-eins-Hit und ein Platten-Deal – eine Woche später hatte ich einen Vertrag. Ich habe es noch niemandem erzählt, aber ich klebte auch ein Foto der Grammys auf.” Die süße Blondine kam ihrem Herzenswunsch nun noch einen Schritt näher, denn sie wurde mit ‘All About That Bass’ für den ‘Song of the Year’ und den ‘Record of the Year’ nominiert.

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Im Interview mit dem Kulturmagazin der Zeitung ‘Sunday Times’ erklärte sie, weshalb sie sich diesen Erfolg früher nie zugetraut hätte: “Ich wuchs mit Unsicherheiten auf und dachte immer, ‘seh bloß nicht aus, wie die Pop-Stars’. Ich bin nicht so hübsch, ich weiß nicht, ob ich das schaffe.” Vor ihrem eigenen Durchbruch, schrieb Trainor bereits Texte für ‘Rascal Flatts’ und wirkte an der Single ‘Slegdehammer’ für ‘Fifth Harmony’ mit. Irgendwann hatte sie es dann satt, die von ihr geschriebenen Songs, nicht auch singen zu können. “Es war die erste Session, bei der ich hereinkam und mir nur dachte, ‘Heute will ich für niemanden schreiben. Ich will nicht so tun, als wäre ich Rihanna oder Maroon 5. Ich will einfach einen Welthit schreiben'”, gestand sie. (dpa/KT)