Dienstag, 23. Dezember 2014, 16:36 Uhr

Taylor Swift: "Ich will nicht Angst haben, dass irgendwo was rausrutscht"

Taylor Swift ist trotz ihrer jungen 25 Jahre schon längst eine Mode-Ikone und gern gesehener Gast in der ersten Reihe der wichtigsten Fashion-Shows. Aber um so weit zu kommen, musste sie viel experimentieren und auch viel lernen, wie sie im Interview mit dem ‘asos’-Magazin erzählte.

Taylor Swift: "Ich will nicht Angst haben, dass irgendwo was rausrutscht"

“Ich denke, genauso wie man kreativ und experimentierfreudig sein sollte, muss man sich auch darüber bewusst sein, was nur vorübergehende Trends sind, um die man besser einen großen Bogen macht. Ich denke voraus und trage nichts, über das sich meine Kinder und Enkel lustig machen könnten.” Sie höre auf ihr Bauchgefühl, denn das helfe oft mehr dabei, die richtige Entscheidung zu treffen, als man denke: “Mir ist es wichtig, dass ich mich in meiner Kleidung wohlfühle. Das bedeutet, dass niemand ein Foto von mir machen kann, das mir hinterher peinlich ist. Ich will nichts Superkurzes tragen und ständig Angst haben, dass irgendwo was rausrutscht.”

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Auch Kritik ist für sie eine gute Hilfe, allerdings nur, wenn sie konstruktiv ist: “Bei Kritik sollte man immer zuerst darüber nachdenken, ob es hier um die Meinung von jemandem geht, der einem wichtig ist. Wenn es jemand ist, den ich respektiere, dann nehme ich sie mir auch zu Herzen. ‘Haters gonna Hate’ trifft nur auf Leute zu, die dich schlichtweg dissen, weil ihr eigenes Leben nervt.” Der Popstar überlegt immer welche Kleidung zu der Tageszeit, dem Anlass aber auch zu der Stadt, in der sie gerade ist, passt. “Deshalb bleibt Mode so spannend. Man geht immer mit einer anderen Inspiration an die Sache ran”, findet die Ex von Harry Styles.

Und wenn sie doch mal nicht weiter weiß, hat sie einen kleinen Trick: “Wenn ich mich anziehe, überlege ich mir, was meine Freundinnen denken würden. Sie sind meine erste Priorität.” Aber Ausnahmen vom durchgestylten Alltag gibt es auch in ihrem Leben, zum Beispiel an Weihnachten, wenn es einfach bequem sein muss und sie sich selbst nicht allzu ernst nimmt, wie sie weiter erzählte: “Weihnachten bei mir zu Hause ist so kuschelig wie möglich. [Letztes Jahr] hatte ich der ganzen Familie diese roten Weihnachts-Onesies mit Weihnachtsmann-Mützen besorgt. In diesen Dingern rumzuturnen hat den Abend zu einem total nostalgischen Kindheits-Flashback gemacht.”

Foto: WENN.com