Dienstag, 23. Dezember 2014, 10:25 Uhr

Unheilig stürmen die Charts

Höhenluft tut gut – das wissen auch Unheilig. Mit ihrem achten und voraussichtlich letzten Studioalbum „Gipfelstürmer“ kraxeln sie bis an die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Die Pop-Rockgruppe um den Grafen wiederholt damit den Erfolg ihrer Vorgänger „Lichter der Stadt“ und „Große Freiheit“. In Liedern wie „Echo“ und „Dem Himmel so nah“ widmen sie sich der abenteuerlichen Bergwelt und all ihren Facetten.

Die Böhsen Onkelz kommen auf Position zwei zu der Erkenntnis: „Nichts ist für die Ewigkeit“. Die Live-Aufzeichnung vom Re-Union-Konzert am Hockenheimring 2014 dürfte für alle Fans ein besonderes Schmankerl sein. AC/DC verkaufen weiterhin stark und stehen mit „Rock Or Bust“ in der dritten Woche auf Rang drei.

Zwei deutsche Tonträger visieren die Plätze vier und fünf an: Das von verschiedenen Künstlern aufgenommene „Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert“ und Helene Fischers „Farbenspiel“.

Nicht einmal zwei Jahre ist es her, seit sich Schlagerinterpret Heino im waschechten Rocker-Oufit neu erfand. Jetzt nimmt der 76-Jährige das Heavy-Metal-Genre ins Visier und covert eigene Songs wie „Komm in meinen Wigwam“. Das Ergebnis „Schwarz blüht der Enzian“ kann an elfter Stelle bewundert werden.

Im Single-Ranking steht „Dangerous“ von David Guetta feat. Sam Martin weiterhin an der Spitze. Der irische Folkrockmusiker Hozier („Take Me To Church“) und „The Voice“-Gewinnerin Charley Ann Schmutzler („Blue Heart“) machen jeweils über 20 Positionen gut und belohnen sich mit Silber und Bronze.

„Wir brechen eure Seelen“ heißt es bei Frei.Wild auf der Acht. Gemeinsam mit dem auf 18 platzierten YouTube-Phänomen Joel Brandenstein („Diese Liebe“) sind sie für den besten Neueinstieg verantwortlich.

Foto: Erik Weiss