Sonntag, 28. Dezember 2014, 13:51 Uhr

Dschungelcamp 2015: Julian F.M. Stoeckel plaudert aus dem Nähkästchen

Am Freitag, 16. Januar 2015, um 21.15 Uhr beginnt für elf neue, fröhliche Selbstdarsteller das größte Abenteuer ihres Lebens. Mit neuen Stars, neuen Prüfungen, vielen Überraschungen und ganz viel Urwald-Spaß startet die Erfolgsshow ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ in die neunte Runde.

Bissig wie immer präsentiert dann das Moderatorenduo Sonja Zietlow (46) und Daniel Hartwich (36), der Krawattenmann des Jahres, dann wieder das Dschungelcamp täglich live aus dem australischen Urwald. Ein Palmendach, eine Feuerstelle und ein Plumpsklo. Ihren gewohnten Luxus können sich die VIPs abschminken.  Im Januar herrschen in der Nahe der Gold Coast im Osten Australiens durchschnittlich 29 Grad tagsüber und nie unter 20 Grad Celsius in der Nacht. Die Zeitverschiebung: MEZ plus zehn Stunden.

klatsch-tratsch.de plauderte mit Julian F.M. Stoeckel, Anfang des Jahres war auch er Gast im RTL-Pritschenlager, der bis dato erfolgreichsten Staffel.

Freust Du dich aufs Dschungelcamp 2015?
Natürlich freue ich mich schon wahnsinnig auf das nächste Dschungelcamp! Im Januar gehen zwar die Dreharbeiten für ,Berlin Models‘ wieder weiter, aber ich werde natürlich jeden Tag rechtzeitig vom Set nach Hause sprinten. Es ist ein großer Unterschied, wenn man als Zuschauer auf dem Sofa sitzt und diese großartige TV-Show beurteilt oder ob man schon selbst daran teilgenommen hat. Ich werde natürlich schauen wer in meinem Bett schläft, wie man sich einigt auf die Aufgaben und und und… Ich bin sehr gespannt und freue mich tierisch. Außerdem bin ich neugierig zu sehen, welche Kandidaten von den Zuschauern gequält werden. Einige Namen kann ich mir jetzt bereits schon sehr gut vorstellen! (lacht)

Du wirst jetzt einen anderen Blick auf die Show haben.
Richtig! Wie schon gesagt kann ich das Dschungelcamp garnicht mehr neutral schauen, sondern immer mit den Augen eines Ex-Campers. Man weiß die Momente, die Emotionen und diese große Aufgabe viel besser einzuschätzen und das macht riesigen Spaß.

Obwohl die Kandidaten noch nicht bestätigt sind: Auf wen freust Du Dich 2015 am meisten?
Am meisten freue ich mich natürlich auf die jenigen mit denen ich auch außerhalb des Scheinwerferlichtes befreundet bin: Auf Rolf Scheider, Maren Gilzer und Jörn Schlönvoigt freue ich mich, die zusammen mit Riccarda Simoneit-Barum auch meine Favoriten sind!

Was nervt im Camp am meisten?
Für mich war am schlimmsten im Camp, dass man man absolut keinen Raum und keinen Moment hat indem man sich zurückziehen kann. Du bist den anderen Kandidaten und den Kameras 24 Stunden am Tag ausgeliefert und kannst nicht einfach entfliehen. Das kostet sehr viel Kraft und sehr viel Disziplin.

Was hat Dir am meisten Spaß gewacht?
Spaß? So würde ich es nicht nennen. Aber am meisten Freude hat mir gemacht, dass man auch neue Leute und Freunde gefunden hat. Ich kannte ja einige schon vor dem Dschungelcamp und danach habe ich einige Leute sehr zu schätzen und lieben gelernt u.a. Tanja Schumann, Corinna Drews oder Winfried Glatzeder.

Im Gegensatz zu den Engländern fliegen die deutschen Mitwirkenden gemeinsam an die australische Ostküste. Bevor Ihr dann ins Lager kommt, ab wann werden Eure Handys und Laptops konfiziert?
Es wird nichts konfiziert, weil wir ja mit nichts ins Camp einziehen! Alle unsere privaten Sachen bleiben im Hotel…

Wie war der Augenblick, als Du den Eingang zu der Ranch erstmals passiert hast?
In diesem Augenblick habe ich nur gedacht: Jetzt haben wir es geschafft und es beginnt ein großartiges Abenteuer dessen Ausgang wir weder beinflussen können noch kennen und das macht es unwahrscheinlich spannend.

Die Kameras vor der kleinen Lichtung mit dem Pritschenlager sind ja nicht gerade versteckt. Wie schnell vergisst man die?
Ich habe relativ schnell nicht mehr nach den Kameras geguckt. Es hat mich auch absolut nicht mehr interessiert. Umgezogen haben wir uns eben dort wo es ging… Meistens auf der Toilette oder im Schlafsack!

Rund 300 ITV-Mitarbeiter wuseln für die Show in Dungay Creek hinter den Kulissen. Wieviel bekommt man damit?
Du bekommst gar nichts mit! Das einzige was man im Camp mitbekommt ist der Moment wenn die beiden Moderatoren Sonja und Daniel ins Camp kommen, weil man dann Stimmen, Lautsprecher und andere Geräusche hört, die man vorher nicht wahrgenommen hat.

Oberhalb des Camps ist eine Fernverkehrsstraße, hörten wir. Nervt der gelegentliche Autolärm nicht?
Autolärm? Ich habe absolut keinen Autolärm gehört… Wo soll dort eine Straße sein? Im Dschungel?

Wer weckt Euch eigentlich morgens? Schließlich müßt Ihr ja um 7 Uhr für die Live-Übertragung munter sein.
Niemand weckt uns Morgens! Weil wir natürlich am Abend sehr erschöpft sind haben wir immer realtiv früh geschlafen und irgendjmd. musste ja immer Feuerwache halten und der jenige ist ja dann sowieso wach und irgendwann wachst du auf durch die Geräusche im Urwald.

Wie lange sitzt ihr nachts am Lagerfeuer?
Wir haben es meistens in 3 Schichten á 2 Stunden gemacht!

Das Plumpsklo ist seit Jahren ein Problem.
Die Toilette ist vollkommen in Ordnung! Sie kann ja auch kein Luxus sein! Es geht ja in diesem Spiel darum, dass man sich von jedem Luxus trennt an den man sich in den letzten Jahren so gewöhnt hat.

Doktor Bob kommt jeden Morgen mit jeder Menge Medikamenten. Was sind denn die häufigsten Beschwerden?
Ich hatte zum Glück keine Beschwerden! Aber einige meiner Kollegen haben natürlich Tabletten bekommen gegen Symptome, die sie schon vor dem Camp behandeln lassen mussten und diese Medikation muss natürlich auch in der Zeit im Dschungelcamp eingehalten werden. Ansonsten haben natürlich einige Kopfschmerztabletten bekommen, weil die schwüle Hitze sehr zu schaffen macht.

Gehen die Lagerinsassen oft zum Psychiater, der ja vor Ort auch rund um die Uhr bereitsteht?
Ich habe den Psychiater nicht gebraucht! Das würde in meinem Fall auch zu lange dauern! 😉

Was sind die größten psychischen Probleme?
Das schlimmste war für mich die fehlende Privatsphäre. Ich brauche in meinem Alltag sehr viel Ruhe und die hast du dort nicht und zwar an keinem Ort.

Fotos: RTL/ Stefan Gregrowius, Bernd Jaworek