Sonntag, 01. März 2015, 10:56 Uhr

Madonna: Tochter Lourdes soll bei Drogen "nicht übertreiben"

Popdiva Madonna (56) sieht soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter immer noch mit gemischten Gefühlen. “Die sozialen Netzwerke sind wie ein zweischneidiges Schwert. Man kann über all diese Kanäle auf großartige Weise mit Menschen kommunizieren.”

Die Leute könnten dort “anonym bleiben und extrem destruktive, herablassende, negative und diskriminierende Dinge sagen”, sagte die Sängerin der Zeitung ‘Welt am Sonntag’ in einem Interview. “Die sozialen Netzwerke geben vielen Menschen eine falsche Form von Mut. In dieser Hinsicht sind sie sehr gefährlich.”

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Dass kürzlich Demoversionen von Songs ihres neuen Albums ‘Rebel Heart’ von einem Hacker ins Netz gestellt wurden, treibt Madonna offensichtlich weiterhin um. “Ich bin immer noch sehr, sehr aufgebracht darüber. Dieser Diebstahl ist auch so eine Art Symbol, er sagt viel aus über die Gesellschaft, in der wir heute leben. Das deprimiert mich. Es ist ein Missbrauch”, sagte die Sängerin weiter.

“Die Leute haben meine unfertigen Songs im Netz kommentiert, Schlussfolgerungen daraus abgeleitet und sie haben sie bewertet. Das ist… – das ist nicht richtig.”

Unterdessen verblüffte Madonna in der beliebten britische Talkshow von Jonathan Ross Show mit einer überraschenden Aussage. Auf die Frage wie sie sich heim Thema Drogen mit ihren Kinndern auseinandersetzt, erklärte die Sängerin: “Ich habe meiner ältesten Tochter Lourdes (18) gesagt, dass sie klug handeln und nicht übertreiben soll – und vor allem nichts in Verbindung mit Alkohol nehmen soll. Ich werde nicht sagen: ‘Nein, nimm es nicht.’ Es wäre absurd und unfair, da ich ja auch Drogen genommen habe.”

Die 56-Jährige sprach von ihren eigenen Erfahrungen mit illegalen Substanzen und erklärte, dass sie kein großer Fan von Drogen sei: “Ich habe das Zeug vor vielen, vielen Jahre ein paar Mal ausprobiert. Aber es hat mir nie Spaß gemacht. Ich habe mich dabei immer Elend gefühlt und mit möglichst viel Wasser versucht, das Zeug wieder aus meinem Körper zu bekommen.“ (dpa/KT)

Fotos: WENN.com