Montag, 02. März 2015, 19:50 Uhr

Dakota Johnson: Gewaltiger Shitstorm wegen ISIS-Sketch

‘Fifty Shades of Grey’-Star Dakota Johnson (25) moderierte vor zwei Tagen die erfolgreiche US-Comedy-Show ‘Saturday Night Live’. Die enthielt unter anderem auch einen Sketch, in dem sie eine junge Frau spielte, die der radikal-islamistischen Terrororganisation ISIS beitritt.

Aber nicht alle Zuschauer fanden den spaßig gemeinten Spot lustig, denn als Reaktion darauf gab es auf Twitter einen gewaltigen Shitstorm gegenüber der Schauspielerin. Zudem wurde dadurch in den USA eine Debatte darüber ausgelöst, welche Grenzen Satire hat und ob man sich wirklich über alle Themen lustig machen darf. Wenn sich da jemand verdächtig an die Charlie Hebdo-Problematik erinnert sieht: Ja, es geht genau um die in diesem Zusammenhang bereits heiß diskutierte Frage, wie weit Humor gehen darf.

Die konkrete Geschichte des betreffenden Spots: Eine junge Frau (Dakota Johnson) wird von ihrem Vater (Taran Killam) mit dem Auto zu Flughafen gefahren. Der Papa ist verständlicherweise sehr traurig, weil seine Tochter ihn verlässt. Aber die versucht ihn mit diesen Worten zu beruhigen: “Dad, es ist nur ISIS.”

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Daraufhin steigt sie auf einen Truck der Terrormiliz mit einigen schwer bewaffneten “Kämpfern” und fährt mit ihnen los, während die “zum Abschied” um sich “ballern”. Während es auch vereinzelt positive Kommentare zu dem Sketch gab, waren die vorwiegenden Reaktionen auf Twitter sehr verärgert, so das amerikanische Promiportal ‘TMZ’. Beispielweise schrieb ein Nutzer: “Man kann mit Sicherheit sagen, dass ich weder SNL noch irgendeinen Film mit Dakota Johnson mehr anschauen werde.” Ein anderer kommentierte: “Witze über ISIS sind nicht lustig. Ich möchte mal sehen, wie ihr lacht, wenn ihr zusehen müsst, wie eure Liebsten geschlachtet werden. Kein Respekt.”

Noch ein Nutzer schrieb: “Ich fühle mich von dem ISIS-Sketch beleidigt…Ist das wirklich alles, was ihr euch ausdenken könnt?” Nachdem der Clip so viele böse Reaktionen auslöste, hat sich jetzt auch Taran Killam, der in dem Spot den Vater verkörperte, auf Twitter dazu geäußert. Er verteidigte den Sketch mit der folgenden Aussage: “Ich bin stolz darauf. Die Freiheit, uns über etwas lustig zu machen, ist unsere größte Waffe. Danke den Autoren, die namentlich nicht genannt werden möchten.” Das zeigt wieder, dass dieses Thema unendlich viel Raum für Diskussionen lässt und wohl auch in Zukunft immer wieder dafür sorgen wird…(CS)