Freitag, 06. März 2015, 12:06 Uhr

Harrison Ford: Notlandung war eine Meisterleistung

Harrison Fords Notlandung war offenbar ein Geniestreich. Nachdem der 72-Jährige mit der Propellermaschine, die er selbst lenkte, auf einem Golfplatz in Venice, Los Angeles, abstürzte, sind nun Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand bekannt geworden.

Zwar bleibt er im Krankenhaus, allerdings habe er keine lebensgefährlichen Verletzungen davongetragen, wie eine Sprecherin nun gegenüber ‘Deadline’ verkündete. Der Schauspieler, der selbst einen Pilotenschein hat, erlitt Kopfverletzungen, als er die kaputte Maschine per Notlandung auf die Erde brachte. Ein Sprecher der Flughafengesellschaft in Santa Monica lobte den ‘Indiana Jones’-Darsteller: “Es war eine wunderbar ausgeführte Notlandung, Ford ist ein unglaublich gut trainierter Pilot.” Kein Wunder, der ‘Star Wars’-Liebling ist begeisterter Flug-Fan und darf laut ‘Daily Telegraph’ elf Maschinen sein Eigen nennen. Die Unfallmaschine stammte aus dem Zweiten Weltkrieg.

Der berühmte Schauspieler saß allein im Cockpit, außer ihm ist niemand zu Schaden gekommen. Auch der Produzent Ryan Kavanagh, der selbst jeden morgen seinen Helikopter zur Arbeit nimmt, lobte die Leistung des Hollywood-Stars: “Er hatte fünf Sekunden Zeit und 99 Prozent der Piloten hätten auf die Landebahn zugesteuert, wo das Flugzeug dann aufgeschlagen wäre. Er hat genau in die richtige Richtung [zum Golfplatz] gelenkt, Harrison hat das gemacht, was die besten Piloten dieser Welt getan hätten.” Währenddessen bekundeten seine Kollegen Mark Hamill und William Shatner, dass sie froh seien, dass ihr Kumpel wohlauf sei. Der Star hat bereits Erfahrungen mit Flugzeugabstürzen, in den Jahren 1999 und 2000 hatten die Maschinen jeweils in L.A. und in Nebraska notlanden müssen. (Bang)

Foto: WENN.com