Dienstag, 10. März 2015, 23:26 Uhr

Madonna jammert: "Schwulenrechte fortschrittlicher als Frauenrechte"

Popdiva Madonna (56) hat in einem Interview für die neueste Ausgabe des amerikanischen Schwulen- und Lesbenmagazins ‘Out’ unter anderem über ihre Vorliebe für homosexuelle Männer gesprochen. Die ‘Queen of Pop’ erklärte, dass sie bei Heterosexuellen nie das Gefühl habe, verstanden zu werden und das die ohnehin nur Sex mit ihr wollen.

Das sei aber ganz anders bei schwulen Männern: Mit denen sei sie nämlich auf einer Wellenlänge, aber die wollen natürlich nicht intim mit ihr werden. Also die Lösung: “Vielleicht muss ich ja meine Haare schneiden und eine ganze Menge Gewicht verlieren, so dass mich jemand für einen Kerl hält und sich mit mir verabreden will”, so Madonna gegenüber der Zeitschrift.

Zudem erklärte die Ex-Frau von Guy Ritchie (46), dass es ihrer Ansicht nach in letzter Zeit bei den Schwulenrechten größere Fortschritte gegeben habe, als den Frauenrechten: “Frauen sind immer noch die größte Randgruppe. Man wird immer noch in Schubladen gesteckt – man ist entweder eine Jungfrau oder eine Hure. Wenn man [außerdem] ein bestimmtes Alter erreicht hat, ist es einem [gesellschaftlich] nicht erlaubt, zu seiner Sexualität zu stehen, Single zu sein oder sich mit jüngeren Männern zu treffen.”

Mehr zu Madonna: Darum sind ältere Männer nicht ihr Ding

Erst vor kurzem hatte die ‘Queen of Pop’ – wie berichtet – gegenüber einer amerikanischen Zeitung erklärt, dass ältere Männer “nicht ihr Ding seien”. Aber Madonna ist ja bekannt dafür, sich nicht wirklich um gesellschaftliche Konventionen zu scheren und einfach ihren eigenen Weg zu gehen, egal was die anderen davon halten…(CS)

Fotos: WENN.com