Freitag, 13. März 2015, 20:48 Uhr

Jeanette Biedermann plaudert über ihre DDR-Flucht

Jeanette Biedermann hat von ihren Erlebnissen als DDR-Flüchtling erzählt. Musikalisch steht die Sängerin seit einigen Jahren mit der Band ‘Ewig’ auf der Bühne. 2012 hat sie die Band mit ihrem Ehemann Jörg Weißelberg und dem Bassisten Christian Bömkes gegründet.

Davor war sie vor allem als Popstern und ‘GZSZ’-Star bekannt. In einem Interview mit dem Magazin ‘SUPERillu’ hat sich die Schauspielerin nun an ältere Zeiten erinnert und sprach über ihre Flucht aus der DDR.

1989 flohen die Eltern der damals Neunjährigen mit ihr in die deutsche Botschaft in Prag. Die ‘Rock My Life’-Sängerin berichtete: “Mein Vater sagte, wir gehen in den Westen, dort sind wir frei, wir können reisen, ich könne studieren und dort leben und zu Hause sein, wo ich will. Für mich war es ein Riesen-Abenteuer. Meine Mutter und ich wohnten auf einer Treppenstufe mit wenig Essen und auch schwierigen hygienischen Verhältnissen.”

Mehr: Jeanette Biedermann und ihre Band Ewig – Neues Video, neues Album

Sie fügte hinzu: “Als wir dann im Zug im Westen ankamen, empfingen uns ganz viele fröhliche Menschen. Ich habe noch nie so viele selbstlose, hilfsbereite Menschen kennengelernt, die uns mit Essen versorgt haben, uns Übernachtungsmöglichkeiten angeboten haben und einfach wahnsinnig nett waren.” (Bang)

Foto: WENN.com