Mittwoch, 18. März 2015, 16:00 Uhr

James Franco: Das sagt er jetzt zu den Schwulengerüchten

James Franco ist nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern auch ein geachteter Regisseur. Mit seinen Filmen spielt er immer wieder auffällig auf seine rätselhafte Sexualität an, von der man nie weiß: “Issers nun oder issers nicht?” Hinzu kommt. Von einer Freundin ist ja weit und breit nix zu sehen…

Auch sein Instagram-Profil wirft hin und wieder diesbezügliche Fragen auf, die das Hollywood-Schnuckelchen nun also in einem Interview mit sich selbst beantwortet hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese persönliche Frage an den 36-jährigen Schauspieler herangetragen wird. Ist er nun schwul oder nicht? Für die März-Ausgabe des Magazins ‘Four Two Nine’ spielte Franco nicht nur den Interviewten, sondern gleichzeitig auch den Fragensteller. Der heterosexuelle James spricht darin mit seinem homosexuellen Alter Ego und beginnt gleich mit der Frage “Bist du nun verdammt nochmal schwul oder nicht?”, worauf der “schwule” Franco etwas geheimnisvoll antwortet: “Also, ich mag es zu denken, dass ich in meiner Kunst schwul bin und in meinem Leben hetero. Obwohl ich natürlich auch in meinem Leben schwul bin – außer, wenn es um Sex an sich geht.”

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Für ihn sei “schwul” eben nur eine Frage der Definition. Wenn es darum ginge, mit wem man Sex hat, dann könnte man ihn eindeutig als heterosexuell bezeichnen. “In den Zwanzigern und Dreißigern haben sie Homosexualität danach beurteilt, wie du dich verhalten hast und nicht danach mit wem du geschlafen hast”, fuhr der ‘The Interview’-Star fort und sorgte damit für nur noch mehr Verwirrung. “Wäre es nicht besser, wenn die Leute dich für hetero hielten?” Seiner schwulen Künstlerseite würde es allerdings gefallen, wenn die Leute nicht wissen in welche Kategorie er einzuordnen ist.

Seit James Franco in einige Rollen als Homosexueller schlüpfen wollte, kochten die Gerüchte und Spekulationen um die “Frage der Fragen” immer mal wieder hoch. 2008 erschien der Film ‘Milk’ mit Franco in der Hauptrolle. Darin verkörperte er einen Bürgerrechtler, der sich für die Schwulen- und Lesbenbewegung einsetzte.

Der war der Erste, der im Staat Kalifornien in ein öffentliches Amt gewählt wurde und das, obwohl er offen mit seiner Homosexualität umging. Und in ‘I am Michael’ (2015) geht es diesmal darum, dass ein schwuler Aktivist durch Gott von seiner “Krankheit geheilt” wird.

Auch die Posts auf Twitter bringen die Gerüchteküche zum Kochen. Ein Foto auf dem Seth Rogen fast nackt sich eng an Franco kuschelt und dieser ihn auf den Kopf küsst, kursierte im Internet. “Ich nehme das nicht so ernst”.

Fotos: WENN.com, Instagram, Four Two Nine