Mittwoch, 18. März 2015, 19:52 Uhr

Stephen Sondheim: "Lady Gaga's Oscar-Performance war eine Farce"

Der berühmte amerikanische Musicalkomponist Stephen Sondheim (84, ‘Into the Woods’) hat jetzt gegenüber der britischen Zeitung ‘Times of London’ erklärt, dass er Lady Gagas Oscar-Performance am 22. Februar “lächerlich” fand.

Der Auftritt des US-Popstars, der auf der Oscar-Bühne mit einem Medley aus dem Musical ‘Sound of Music’ diesem Tribut zollte, wäre seiner Meinung nach deshalb auch “eine Farce” gewesen: “[Die Performance] war lachhaft. […] Sie hatte keine Beziehung zu dem, was sie sang. Was die Leute ja eigentlich an ihr mögen, ist ihre Vielseitigkeit.” Mit dieser Meinung steht der Academy Award- und Grammy-Preisträger, der sich unter anderem für Musicals wie ‘Into the Woods’ und ‘Sweeney Todd’ verantwortlich zeichnet, nicht ganz alleine.

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Auch die US-Fernsehproduzentin Shonda Rhimes (45) war so gar nicht angetan von dem Lady Gaga-Auftritt, wie sie der Welt auf Twitter gleich berichten musste. Ganz im Gegensatz zu diesen beiden hatte der Großteil der Zuschauer aber eine ganz andere Auffassung, wie ‘Us Weekly’ meldet.

Die seien nämlich überwiegend total begeistert gewesen von dem, was die ‘Applause’-Sängerin an diesem besonderen Abend auf der Bühne abgeliefert hatte.

Und auch die britische Schauspielerin Julie Andrews (79), die 1965 in der Verfilmung des Musicals die weibliche Hauptrolle spielte, war von deren Performance sehr angetan, wie sie erst kürzlich in einem ‘ABC News’-Interview erzählte: “Sofort als ich von der Oscar-Verleihung nach Hause kam, habe ich sie [Lady Gaga] angerufen. Ich […] habe ihr gesagt, dass sie fantastisch war und einen wundervollen Job gemacht hat. Ich konnte ihr gar nicht genug [dafür] danken. Ihr Gesang war einfach superb.” Tja, so verschieden können Geschmäcker offensichtlich sein…(CS)

Fotos: A.M.P.A.S., WENN.com