Freitag, 20. März 2015, 13:59 Uhr

Er will raus: Suge Knight muss 23 Mio-Euro-Kaution aufbringen

Ich bin ein Star – holt mich hier raus: Suge Knight müsste umgerechnet mehr als 23 Millionen Euro (25 Millionen Dollar) aufbringen, um aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden, wenn es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft geht.

Begründet wurde dies mit der Behauptung, der Produzent sei ein “Serientäter ohne Reue”, der ein “dreistes Kriminellenleben” geführt habe. Gestützt wurde dies mit einem Dokument, das 295 Seiten umfasst und Berichte über frühere Vergehen des Musikers versammelt. Da sei es unter anderem um Geldwäsche, Einschüchterung von Zeugen und Überfälle gegangen. Ob Knight auf Kaution freikommt, entscheidet sich heute (20. März) vor Gericht in Los Angeles, wie die ‘Los Angeles Times’ berichtet. Der Musik-Mogul befindet sich in Untersuchungshaft, seit er im Januar den kalifornischen Geschäftsmann Terry Carter und den ‘Training Day’-Darsteller Cle Sloan überfahren hat und Fahrerflucht beging, nachdem er zuvor in einen Streit mit den beiden Männern verwickelt war.

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Jetzt ist der 49-Jährige wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt, aber sein Anwalt versucht sein Bestes, um ihn aus dem Gefängnis zu holen, da bei ihm kein Fluchtrisiko bestünde, wie er entgegen den Behauptungen der Staatsanwaltschaft versicherte. Laut dem amerikanischen Nachrichtenportal ‘TMZ’ erklärte der Anwalt, es sei für einen Mann von Knights Größe und Statur nicht einfach, sich zu verstecken, vor allem wenn er einen solchen Wiedererkennungswert habe, wie der Produzent. Der Mitbegründer des Labels ‘Death Row Records’ würde es auch akzeptieren, mit einer elektronischen Fußfessel überwacht zu werden. (Bang)

Foto: WENN.com