Freitag, 20. März 2015, 20:19 Uhr

"Interstellar": Alternatives Ende verraten

Jonathan Nolan, Bruder des Star-Regisseurs Christopher Nolan und Drehbuchautor des Science-Fiction-Hits ‘Interstellar’, hatte eigentlich ein anderes Ende für den Film geplant. Ob nun studierter Physiker oder nicht, das Ende des mehrfach Oscar-nominierten Weltraum-Films von Christopher Nolan ließ wohl Jeden verwirrt zurück.

In ihm landet Matthew McConaughey innerhalb des schwarzen Lochs ‘Gargantua’ in einem fünfdimensionalen Würfel und übermittelt durch ein Wurmloch lebensrettende Daten an seine Tochter in der Vergangenheit. Am Mittwoch (18. März) stellten sich Jonathan Nolan und Kip Thorne, theoretischer Physiker und wissenschaftlicher Berater des Filmteams, den Fragen von Physikern, Ingenieuren und Studenten in Pasadena, Kalifornien. Die Frage, wie das Ende des Streifens zu verstehen sei, ließ nicht lange auf sich warten.

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Wie das Portal ‘nerdist’ berichtet, antwortete der ‘Memento’-Autor darauf: “Da haben sie den falschen Bruder”. Der Filmschluss, wie er im Kino zu sehen war, war also eine Idee des Regisseurs, die er gegen seinen Bruder durchsetzte. Das Ende, das der Drehbuchautor eigentlich im Sinn hatte, schien sich hingegen näher an der Wissenschaft zu orientieren. Auch wenn Jonathan Nolan seinen ursprünglichen Entwurf nicht weiter ausführte, so deutete er doch an, dass er das Wurmloch, in dem McConaughey steckte, hätte zusammenbrechen lassen. Das Ende wäre damit wohl weitaus düsterer gewesen, als es letztlich durch den Eingriff des Regisseurs tatsächlich war. (Bang)

Foto: Warner Bros.