Sonntag, 22. März 2015, 17:56 Uhr

Snoop Dogg arbeitet an Film über die kriminelle Rapperszene

Snoop Dogg arbeitet an einer brandneuen ‘HBO’-Serie, die sich um die Kriminalszene und den Aufstieg des Raps in Los Angeles drehen soll. Der 43-jährige Rapper, der selbst aus der südkalifornischen Stadt Long Beach stammt, wurde mit seinem Debüt-Album ‘Doggystyle’ 1993 berühmt.

Nun plant er eine Dokumentation über das Leben auf den Straßen von Los Angeles in den Achtzigern und will diese in eine neue Show für den Sender ‘HBO’ verpacken. Im Fokus stehen Kriminalität, Gewalt und die Entstehung des Raps in den Ghettos, in denen er selbst auch unterwegs war. “Ein Traum wird wahr; diese Story erzählen zu können und darauf zu achten, dass sie richtig erzählt wird und auf dem richtigen Netzwerk”, erklärte der Rapper beim ‘South by Southwest Festival’ in Austin, Texas, am Freitag (20. März). Der ‘Gin & Juice’-Interpret selbst war von Dr. Dre entdeckt worden und stieß zur Gangster-Rap-Gruppe ‘N.W.A’. Als Snoop Dogg in Erinnerungen an seine Jugend in den Achtzigern schwelgte, beschrieb er, dass sich die Atmosphäre in ‘der Hood’ beträchtlich veränderte, nachdem Präsident Ronald Reagan die Wirtschaftspolitik änderte und damit die Förderung für die Armen abschnitt.

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“Als Reaganomics das rausgehauen hat… da gab es einen Bruch von Spaß haben und Fußball spielen zu Drogen verkaufen und einander abknallen”, erklärte er. Am 12. Mai veröffentlicht Snoop Dogg sein neues Album ‘Bush’, das von Pharrell Williams produziert wurde.

Foto: WENN.com