Sonntag, 22. März 2015, 10:04 Uhr

Will Ferrell: Warum Kinoerfolge nicht kalkulierbar sind

Hollywood-Komödienspezualist Will Ferrell kann nicht abschätzen, wieviel Erfolg seine Filme haben werden. Der 47-jährige Schauspieler erklärte, dass Kollegen, die im Nachhinein behaupten, dass ihnen zuvor klar war, dass ihre Arbeit ein Kassenschlager werden würde, lügen.

Es gebe einfach viel zu viele Faktoren, die dabei eine Rollen spielen. Danach gefragt, ob er wirklich wisse, ob eine Idee funktioniere, antwortete er: “Leider nein. Ich habe noch immer keinen Sinn für so etwas.” Will Ferrell fügte hinzu: “Mein Barometer ist da nicht feinfühliger geworden. Ich denke, jeder, der sagt, er wisse so etwas genau, lügt. Wenn man den bearbeiteten Film sieht, hat man bloß so ein Gefühl, ‘Wir haben etwas gemacht, dass sich anders anfühlt, frisch und neu und es hat eine starke Aussage.'” An diesem Punkt läge es aber dann in Gottes Hand.”

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Eine ganze Reihe von Einflüsse seien einfach nicht kalkulierbar: “Man weiß nie, ob ein Film dem Zeitgeist entspricht. Das hängt auch ab von dem Premierentermin, was zu dieser Zeit noch läuft, ob die Leute jetzt Lust auf eine Komödie haben. All diese Faktoren kann man einfach nicht kontrollieren.” Der ‘Get Hard’-Darsteller glaubt, dass bei seinen Filmen ein gutes Gefühl die größte Rolle spiele.

Im Interview mit dem ‘Radar’-Magazin meinte Ferrell: “Wir haben diesen Film ‘Casa de Mi Padre’ gemacht, der komplett auf Spanisch war.” Obwohl er selber die Sprache nicht spreche, habe er sich der Herausforderung gestellt, weil das hispanische Publikum eines der größten in Amerika sei. “Man muss sich einfach mit dem, was man macht, gut fühlen”, fand der Comedy-Star weiter.

Unser Foto zeigt Will Ferrell mit seiner schwedischen Gattin Viveca Paulin. (Bang)

Foto: WENN.com