Montag, 23. März 2015, 8:34 Uhr

Zoe Saldana nimmt Dolce & Gabbana in Schutz

Zoe Saldana hat nach den Äußerungen von Dolce & Gabbana bezüglich dem Adoptionsrecht für schwule Paare nicht vor, auf das Tragen der populären Marke zu verzichten.

Das bekanntermaßen schwule Design-Duo, das für die Entwürfe der gleichnamigen italienischen Luxus-Marke bekannt ist, hatte sich viele Prominente zu Feinden gemacht, als es in einem Interview mit der italienischen Zeitschrift ‘Panorama’ über Leihmütter und Adoptivkinder sprach. Sogenannte “synthetische Babys” und “gemietete Gebärmütter” seien gar nicht ihr Ding. Elton John rief anschließend über Instagram empört zu einem Boykott der italienischen Modemarke auf. Der Musiker erhielt anschließend Unterstützung von Stars wie Ricky Martin, Ryan Murphy und Sharon Stone.

In einem Interview mit ‘E! News’ versicherte Saldana (auf dem Foto mit Göttergatten Marco Perego) nun, dass diese Äußerungen des Designer-Duos keinen Einfluss auf ihre Modeauswahl habe: “Nein! Überhaupt nicht, das wäre das Dümmste überhaupt, wenn es einen Einfluss auf meinen Stil hätte. Menschen dürfen eine eigene Meinung haben. Allerdings hätte ich diese nicht öffentlich verkündet, wenn es um ein derart privates, persönliches Thema geht. Ich werde sicherlich nicht aufhören, Dolce zu tragen und ich werde es sicherlich nicht anfechten, wenn sie synthetische Kinder adoptieren wollen, wie sie es auch immer sagen wollten. Ich denke, gewisse Aussagen sind in der Übersetzung schlicht verloren gegangen.”

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Die Äußerung von Dolce klang jedoch unmissverständlich: “Du wirst zu einer Mutter oder einem Vater geboren. Zumindest ist das, wie es sein sollte. Ich nenne es Chemie, synthetische Kinder. Gemietete Gebärmütter, Samen, die aus einem Katalog ausgewählt wurden.” (Bang)

Foto: WENN.com