Samstag, 28. März 2015, 15:07 Uhr

Patrick Kronenberger erfindet den "Kino-Pop"

Patrick Kronenberger ist kein Neuling in der Musikbranche. In den letzten Jahren kristallisierte sich für den Sänger heraus, in welche Richtung es ihn verschlagen sollte. Denn anstatt mit dem Strom zu schwimmen, macht Patrick lieber sein eigenes Ding und vermischt klassische Musik mit modernen Tönen.

Er selbst nannte diese Art von Musik „Kino-Pop“. Wie genau sich das anhört, ist auf seiner Single ‘Wie früher’ ganz gut zu hören und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es bald mehr Musik von Patrick geben wird. klatsch-tratsch.de traf den Sänger.

Durch seine thailändischen Wurzeln war Patrick schon immer bemüht auch Kontakte in sein Herkunftsland zu knüpfen, nun ist er zum offiziellen Kulturbotschafter gekürt worden. „Meine Mutter ist Thailänderin und meine Großeltern leben auch dort. Deswegen war ich immer hinterher, eine Kooperationen mit Labels dort drüben an Land zu ziehen. In Deutschland habe ich schon immer mit der thailändischen Botschaft zusammengearbeitet und nun wollte die Botschaft und das Fremdenverkehrsamt jemanden haben, der das Image vertritt, so dass vor allem auch jüngere Leute sehen, dass es in Thailand eben mehr gibt, als die üblichen Klischees. Und nun bin ich der offizielle Kulturbotschafter von Thailand.“

So kam es auch, dass die thailändische Prinzessin Patrick auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin kurzerhand einen Award verliehen hatte und ihn somit hochoffiziell als Kulturbotschafter ernannt hatte. Für den Sänger natürlich ein total aufregendes Erlebnis.

Neben seiner neuen Aufgabe widmet sich Patrick natürlich weiterhin der Musik und aus diesem Grund erklärte er auch, was es eigentlich mit „Kino-Pop“ auf sich hat: „Ich bin schon immer ein großer Kinofanatiker und habe auch unendlich viele DVDs zu Hause. Meine Lieblingsfilme sind „Cloud Atlas“, „Inception“ und „The Great Gatsby“. Nicht nur weil es großartige Filme sind, sondern weil der Soundtrack auch toll ist. Da sieht man mal, was die Filmmusik eigentlich aus macht. Es kann den Film noch mal einen extra Push geben. Außerdem ist das ganze Leben auch irgendwie ein Film. Und ich überlege mir manchmal, wie könnte denn jetzt gerade, für genau dieses Szenario im Leben, die Musik dazu aussehen. Und meine Musik, soll der Soundtrack für Szenen aus dem Leben sein.“

Für viele Künstler ist ein Feature mit anderen Künstlern immer etwas Besonderes, bei diesem speziellen Musikgenre aber bestimmt nicht sehr einfach, das weiß auch Patrick: „Da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Aber vielleicht würde sich ein Duett wie in Romeo und Julia anbieten. Christina Stürmer fände ich zum Beispiel ganz cool oder Cassandra Steen.“

Über Patrick ist zu lesen, dass er sich gegen sogenannten „Trash TV“ lehnt und auch einschlägige Einladungen zu Realityformaten, Spielshows und Castingssendungen ausschlägt. „Für mich kam so etwas nicht in Frage, aber ich wurde oft für einiges angefragt. Es geht einfach meist oder besser gesagt immer nur um die Show und eben nicht um den Künstler. Dann mache ich das lieber alles in Eigenregie, auch wenn das zeit- und kostenaufwendiger ist. Dann hält das auch einfach länger.“ (TT)

Foto: klatsch-tratsch.de/Hannah Aspropoulos