Sonntag, 29. März 2015, 19:42 Uhr

Promi-Dinner mit den Dschungelcamp-Stars: Das gibts in Folge 2

Noch vor wenigen Wochen kochten sie bei ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ nur Reis und Bohnen. Nun wollen die ehemaligen Camp-Bewohner Tanja Tischewitsch, Rebecca Siemoneit-Barum, Aurelio Savina und Walter Freiwald in ‘Das perfekte Promi Dinner – Dschungel-Spezial‘ ihren Mitstreitern zeigen, was sie in der heimischen Küche drauf haben.

Am ersten Dinner-Abend geht es zu Tanja Tischewitsch, die derzeit wieder bei ihrer Mutter in Hannover wohnt. Die quirlige Quasselstrippe wollte eigentlich gemeinsam mit Mutti indisch kochen, doch die ist zur Nachbarin geflüchtet. Und schon bekommt Tanja leicht Panik: „Ich hoffe, sie kommt rüber, wenn ich Hilfe brauche – denn ich bin überhaupt keine gute Köchin! Aber ich kann Dinge ja gut verkaufen.“ Und deswegen hat sie sich ein recht anspruchsvolles Menü ausgesucht, das zumindest gut klingt: Gebratene Gamba-Spieße auf Karotten-Ingwer-Schaum, Argentinisches Rinderroastbeef mit Zuckerschoten, Birnen, gehobeltem Trüffel, Mango-Chutney und Keniabohnen sowie „Black and White“ (Schokoladenkuchen mit Himbeerragout und Vanillesauce).

„Ich bin gespannt, ob wir die Gerichte in dieser Form auch heile serviert bekommen“, witzelt Aurelio vorab und Walter verteilt mal wieder auf seine Art Komplimente: „Was Tanja heute geleistet hat, ist für sie wirklich hervorragend.“ Und auch die Gastgeberin findet nur Anerkennung für den Moderator: „Ich finde Walter mega-heiß“, gibt sie zu. Ach?

Am zweiten Abend geht es zu Rebecca Siemoneit-Barum ins südliche Niedersachsen. Hier lebt die Schauspielerin mit ihrer Familie auf einem Bauernhof. In einem alten Zirkuswagen, in dem Rebecca früher Schulunterricht bekam, hat sich die Tochter eines Zirkusdirektors eine eigene Bar eingerichtet. Für ihr Menü legt sich die Dschungel-Siebtplatzierte mächtig ins Zeug: Sie serviert „Jerusalem-Mix“ (Hummus mit gerösteter Hühnerleber oder Champignons, Israeli Salad, Creamy Baba Ghanoush und Pilzragout), Hähnchenfilets in Polentapanade mit Knoblauch-Ofenkartoffeln und Preiselbeerconfit sowie „Crêpes Festival“. „Aurelio hat großen Hunger. Nach dem Dschungel hat er noch Nachholbedarf. Der braucht Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß“, bemerkt Walter.

Und wie schmeckt es dem anspruchsvollen Italiener? „Wisst ihr, was es bedeutet, wenn keiner am Tisch spricht? Ich habe jedenfalls nichts auf dem Teller übrig gelassen.“ Neben angeregter Fachsimpelei über die bevorzugten Männer- und Frauentypen der Dinner-Teilnehmer bietet Walter wieder genügend Gesprächsstoff zwischen den Gängen. All seine Camp-Kollegen warten auf den großen Knall – doch nichts passiert! „Auch heute hat Walter sich super gut verhalten“, stellt Aurelio irritiert fest.

Bestens gelaunt startet auch Aurelio Savina in seinen Dinner-Tag, denn heute ist der Vegetarier in Gevelsberg an der Reihe, seinen Gästen zu zeigen, was außer Reis und Bohnen noch alles mundet. Wie Tanja zuvor, kocht auch der Vollblut-Macho bei seiner Mutter. Und die klärt auf: „Ein Koch ist Aurelio nicht. Er kann sich Nudeln machen – und Spiegeleier!“ Wie gut, dass Mutti heute mit einkaufen geht und auch beim Kochen den Ton angibt. Rebecca freut sich schon auf den Abend bei dem attraktiven Gastgeber: „Die Frauen ticken bei ihm komplett aus. Er bekommt alle zehn Minuten 80 Nachrichten mit Telefonnummern! Wessen Typ Mann ist er nicht?“

Ob der ehemalige Stripper auch mit seinem Menü aus Caprese, Ravioli con Ricotta al Sugo und Tiramisu die Herzen der Runde höher schlagen lassen wird? „Wenn seine Mutter das Zepter in der Küche an sich nimmt, dann wird’s etwas schwierig mit der Punktevergabe“, wirft Walter vorab ein. Gut nur, dass die Gäste nicht wissen, dass der Mann des Abends bis auf die Tisch-Deko wenig selbst in die Hand genommen hat! Sie verkürzen sich die Zeit bis zum Hauptgang mit TV-Ausschnitten aus der Fernsehkarriere des hübschen Italieners. Tanja stellt dabei leicht hysterisch fest: „Süüüß, Aurelio wäre früher so mein Typ gewesen!“ Walter zeigt sich sehr begeistert: „Der Kick war die Tomatensauce zu den Ravioli. Bei mir gibt es morgen eine ähnliche Sauce. Jetzt habe ich wirklich Angst, dass ich den Geschmack nicht treffen könnte.“

Final-Tag bei Walter Freiwald in Meerbusch! „MEIN Promi Dinner mit MEINEM Essen, MEINEM Tisch – und natürlich ein paar Gästen“, kündigt er sich selbstbewusst an. Rebecca macht klar: „Wir haben wirklich große Erwartungen!“ Immerhin hat Walter schon einmal den Sieg beim „Promi Dinner“ geholt! Doch sie gibt auch zu, nicht nur das Beste vom heutigen Gastgeber zu denken: „Ich sehe ihn manchmal immer noch unten ohne neben meiner Pritsche stehen.“ Ob ihr der Dinner-Abend bei dem Moderator in besserer Erinnerung bleiben wird?

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Zusammen mit Sohn Nils will Walter sich jedenfalls alle Mühe geben und plant, seine Gäste mit Oeufs frits à la gasconne, Kalbsbäckchen mit Zwiebelconfit und „La Ratte“ geröstet sowie Pesche Ripiene al Forno zu verführen. Tanja haut es bereits bei den ungewöhnlichen Knabbereien zum Aperitif aus den Socken: „Ich liebe Schokolade, ich liebe Speck – und beides zusammen in Kombination fand ich mega lecker. Ich merke schon, wie mein ‚Bacon‘ wächst!“ Auch Rebecca behilft sich in dieser Körperregion: Kurzerhand versteckt sie in ihrem BH Walters errungene TV-Preise. Wie der Gastgeber das wohl finden wird? Gut, dass er sich von seinem eigenen Hauptgericht ablenken lässt: „Boah, ich krieg‘ eine Gänsehaut.“

UPDATE: Aurelio und Walter gewannen den viertägigen Fress-Marathon, erzielten beide die gleiche Punktzahl.

fotos: VOX/Bernd-Michael Maurer