Mittwoch, 08. April 2015, 12:00 Uhr

Bastian Pastewka in neuer Serie im Stile von "Breaking Bad"

Bastian Pastewka steht derzeit für die Dreharbeiten zu der vierteiligen ZDF-Mini-Serie “Morgen hör’ ich auf” (Arbeitstitel) in Köln vor der Kamera. An seiner Seite spielen Susanne Wolff, Uwe Preuss, Georg Friedrich und Margarita Broich.

Bastian Pastewka in neuer Serie im Stile von "Breaking Bad"

Regie führt Martin Eigler, der auch zusammen mit den Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser die Drehbücher schrieb. Gedreht wird für die vier 60-minütigen Folgen voraussichtlich bis 15. Juli 2015 auch in Bad Nauheim und Frankfurt. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. Bereits 2013 hatte ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler die “anspruchsvolle Miniserie im Stile von ‘Breaking Bad’” angekündigt. Vor einem Jahr sagte er: “Zum Auftakt des Jahres 2015 wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen eine Mini-Serie mit dem Titel ‘Morgen hör’ ich auf’ zu sehen sein.” Damit liegt das Projekt hja schon lange nicht mehr im Zeitplan.

Und darum geht’s: Die Lehmanns sind eine deutsche Durchschnittsfamilie – drei Kinder, Häuschen, Auto – und leben in der Kleinstadt Bad Nauheim in Hessen, nahe Frankfurt. Was von außen wie eine Vorzeigefamilie aussieht, zeigt im Innenverhältnis starke Risse, genau wie das kaputte Hausdach und der Wasserschaden im Schlafzimmer. Die Familiendruckerei steckt tief in der Krise, der Kredit aufs Haus ist längst am Anschlag, und Vater Jochen (Bastian Pastewka) droht unter dem finanziellen Druck zusammenzubrechen. Mutter Julia (Susanne Wolff) vergnügt sich mit einem Liebhaber, Sohn Vincent (Moritz Jahn) ist ein Nerd, Tee-nie-Tochter Laura (Janina Fautz) hat nur ihren “Schwarm” im Kopf, und Nesthäkchen Nadine (Katharina Kron) ist eher ein kleiner Teufel als der niedliche Sonnenschein, für den sie ihre Eltern halten.

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Doch davon bekommt Jochen fast gar nichts mit, verzweifelt ist er darum bemüht, den Schein aufrecht zu erhalten und einen neuen Kredit von der Bank zu bekommen. Doch egal, wie sehr er sich erniedrigt, die Banker drehen den Hahn zu, und Haus und Firma rutschen unaufhörlich auf den Abgrund zu. In einem Akt blinder Verzweiflung wirft Jochen eines Nachts seine Druckmaschinen an und beginnt, falsche Fünfziger zu drucken: Wenn schon alle Geld von ihm wollen, dann macht er es eben selbst. Schnell kommt er zur Besinnung, doch da ist es schon zu spät: Eine Blüte bahnt sich den Weg in den Wirtschaftskreislauf. Als nichts passiert, macht Jochen weiter und beginnt, das Falschgeld in Frankfurt unter die Leute zu bringen. Damit macht er die Frankfurter Unterwelt auf sich aufmerksam, und plötzlich gerät er immer tiefer in einen Strudel krimineller Machenschaften, aus dem er gar nicht mehr rauskommt.

Foto: ZDF/Menke