Freitag, 10. April 2015, 18:48 Uhr

Dagmar Manzel: Die neue "Tatort"-Kommissarin wollte Opernstar werden

Am Sonntag hat Dagmar Manzel als ‘Tatort’-Kommissarin Paula Ringelhahn Premiere. Neben der Schauspielerei ist Musik die große Leidenschaft der Berlinerin. “Schon als kleines Kind war ich von der Musik fasziniert.

Dagmar Manzel: Die neue "Tatort"-Kommissarin wollte Opernstar werden

Im Wohnzimmmer meiner Eltern hörte ich Maria Callas und träumte mich auf Opernbühne. Oder ich dirigierte die 5. Sinfonie von Beethoven mit”, erzählte die 56-Jährige im Interview mit der aktuellen Ausgabe der ‘Fernsehwoche’.

Die Schauspielerei sei für sie ein Glücksfall. Sie gebe ihr die Möglichkeit, sich viele Träume zu erfüllen, “zum Beispiel in der Komischen Oper Berlin mit großem Orchester auf der Bühne zu stehen und zu singen. Dafür bin ich sehr dankbar.”

Und darum geht’s in ‘Der Himmel ist ein Platz auf Erden’ am Sonntag 20.15 uhr im Ersten: Was die Franzosen “Petite Mort” nennen, endet in einem Waldstück bei Nürnberg tatsächlich tödlich. Christian Ranstedt, verheiratet und Vater von zwei Kindern, Professor an der Universität Erlangen und angesehener Bürger der Stadt Nürnberg wurde beim Liebesspiel in seinem Auto durch zwei Kopfschüsse aus nächster Nähe getötet.

Dagmar Manzel: Die neue "Tatort"-Kommissarin wollte Opernstar werden

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Als die Polizei eintrifft, stehen beide Wagentüren offen. Der Fahrersitz mit dem toten Ranstedt ist weit zurückgeschoben. Die Person, die mit ihm im Auto war, ist verschwunden. Nichts deutet auf ihre Identität hin. Ranstedts Ehefrau Julia glaubte ihren Mann an der Universität. Für sie und ihre beiden Kinder bricht schlagartig eine Welt zusammen, die unzerstörbar schien. Warum wurde Christian Ranstedt ermordet? Warum in einem so pikanten Moment? Und wieso blieb, wer immer mit ihm im Auto war, am Leben?

Fotos: BR/Felix Cramer, Olaf Thiedje