Samstag, 11. April 2015, 15:18 Uhr

"Ex Machina": Kann man dieser Roboter-Dame wirklich trauen?

‘Ex Machina’ ist der neue Film des gefeierten Regisseurs und Autoren Alex Garland (’28 Days Later’, ‘Sunshine’), ist eine erschreckend realistische nicht mehr allzu ferne Zukunfts-Vision über das Wesen künstlicher Intelligenz.

"Ex Machina": Kann man dieser Roboter-Dame wirklich trauen?

Im Chalet eines talentierten Internet-Millionärs wird ein junger Mann Teil eines sehr speziellen Experiments. Er soll die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz testen, die sich unter der Hülle einer schönen Roboterfrau verbergen. Doch schon bald mündet der wissenschaftliche Versuch in ein psychologisches Duell, in dem die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen.

In dem intensiven psychologischen Thriller spielen Domhnall Gleeson, Oscar Isaac und Alicia Vikander die Hauptfiguren, die in einem spannungsgeladenen Dreiecksverhältnis mit- und umeinander kämpfen. Was bedeutet Bewusstsein, Gefühl, Sexualität, Wahrheit, Lüge sind die Fragen, denen ‘Ex_Machina’ auf packende Art nachforscht. Deutscher Kinostart ist am 23. April.

Hoch gelobt wird Alicia Vikanders „großartige Schauspielleistung“. Ihr gelinge es trotz des künstlichen Skeletts laut ‘Gamina’ durch Ihre perfekte Bewegungen unschuldig und trotzdem verführerisch zu wirken.

Darum geht’s: Attraktiv, verführerisch, geheimnisvoll – Ava ist das außergewöhnlichste Geschöpf, das der junge Programmierer Caleb jemals zu Gesicht bekommen hat. Obwohl sie ein Roboter ist, besitzt sie eine für ihn unwiderstehliche erotische Anziehungskraft. Ihre Bewegungen, Gestik und Mimik sind faszinierend natürlich, fast menschlich. Doch wer ist Ava wirklich? Handelt sie vollständig aus freien Stücken oder wurde sie von ihrem Schöpfer, dem exzentrischen Multimillionär Nathan, lediglich programmiert oder gar manipuliert?

"Ex Machina": Kann man dieser Roboter-Dame wirklich trauen?

Je öfter Caleb sich mit Ava in der beklemmenden Forschungseinrichtung unterhält, desto intimer werden die Gespräche, desto mehr stellt er fest, dass er sich zu ihr hingezogen fühlt. Sie umschmeichelt ihn zunehmend und macht ihm eindeutige Avancen. Caleb ist davon überzeugt, dass bei Ava die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischt wurden und die Erschaffung künstlicher Intelligenz ein nicht für möglich gehaltenes Level erreicht hat.

Bis ihn Ava eines Tages mit einer beängstigenden Nachricht konfrontiert, die das gesamte wissenschaftliche Experiment außer Kontrolle geraten lässt…

"Ex Machina": Kann man dieser Roboter-Dame wirklich trauen?

Fotos: Universal Pictures