Montag, 13. April 2015, 11:47 Uhr

Mumford and Sons: Neues Video und Kritik an Jay Z's Streamingdienst

Mumford & Sons haben den neuen Streaming-Dienst ‘Tidal‘ von Jay Z kritisiert, indem sie ihn “kommerziellen Sch***” nannten.

Mumford and Sons: Neues Video und Kritik an Jay Z's Streamingdienst

Die Band habe nach eigenen Aussagen keinerlei Interesse daran, an dem Dienst teilzunehmen und wäre auch kein Mitglied geworden, wenn sie gefragt worden wäre.

Sänger Marcus Mumford erklärte gegenüber der britischen Zeitung ‘The Sun’: “Wir wollen, dass die Menschen unsere Musik hören, so wie es für sie am bequemsten ist. Wenn das bedeutet, dass sie dafür nicht zahlen wollen ist das vollkommen in Ordnung.” Banjo-Spieler Winston Marshall bestätigte dies, indem er sagte, weder Teil einer Streaming-Revolution noch Taylor Swift sein zu wollen.

Mumford and Sons: Neues Video und Kritik an Jay Z's Streamingdienst

Sie sind nicht die ersten, die Jay Zs neue Geschäftsidee öffentlich kritisieren. Während Künstler wie Madonna und Rihanna den Produzenten in seinem Anliegen unterstützen, beklagen andere, dass die hohen Beitragsgebühren für den Dienst die Kunden zurück zu illegalen Angeboten treiben könnten. Auch Lily Allen sieht dies kritisch: “Wow, wenn du Teilhaber bist, bekommst du also einen Teil der Einnahmen von 25 Prozent, was wahrscheinlich mehr ist als die 75 Prozent, die die meisten Künstler bekommen”, schrieb die aufgebrachte Sängerin auf Twitter.

Am 1. Mai erscheint ihr drittes, von James Ford (u.a. Simian Mobile Disco, Arctic Monkeys, Florence + The Machine) produziertes, Studioalbum ‘Wilder Mind’, das mit mehr E-Gitarre und Synthesizer um einiges rockiger klingt als noch die beiden Vorgänger.

Nach der aktuellen Single ‘Believe’ erscheint jetzt mit ‘The Wolf’ einen weiterer neuer Track. Das ‘The Wolf (Live)’ Video feiert heute Premiere.

Mumford and Sons: Neues Video und Kritik an Jay Z's Streamingdienst

Fotos: Universal Music