Mittwoch, 15. April 2015, 18:05 Uhr

Death Team: Popmusik-Frischware aus Schweden

Die Herrschaften vom Death Team sind für Überraschungen gut! Der Bandname klingt verdächtig nach Metal-Band, der Titel ihrer ersten Single ‘Fucking Bitches In The Hood“ nach flachem Rap-Song und optisch wirken die beiden, als hätten sie so eben eine Hipsterboutique überfallen.

Death Team: Frischware aus Schweden

Das wäre aber alles zu einfach. Mayka und Johen aus Schweden sind ganz anders. Das wird beim ersten Hören ihrer Single sofort klar. klatsch-tratsch.de-Redakteur Dennis hat sich mit den Newcomern über Maykas Make-Up-Beginnerin als Achtjährige, grundlose Aggressionen im Alltag und die Meinung ihrer Eltern zu „Fucking bitches in the hood“ unterhalten. ACHTUNG: wir verlosen am Ende auch drei schicke Death Team Beanie-Mützen …

Wie habt ihr euch kennengelernt?
Das war in der Spotify Zentrale in Stockholm. Damals sind wir dort mit unseren anderen Projekten aufgetreten. Dort kam es dazu, dass wir zusammen Musik gemacht haben und so war dann auch schon das Death Team geboren. Wir haben dann ein zusätzliches halbes Jahr gebraucht, bevor wir eine gemeinsame Richtung fanden, die wir spannend fanden.

Wie kam der Bandnamen zustande?
Wir haben einen Song über ein krasses Cheerleader-Team geschrieben, das Death Team hieß. Wir fanden den Namen dann selbst so gut, dass wir ihn dann für uns genommen haben.

Im Video zu „Fucking Bitches In The Hood“ stechen einem eure krassen Outfits sofort ins Auge. Stylt ihr euch wirklich selbst?
Meistens machen wir alles selbst. Wir lieben Mode und Sytling. Mayka schminkt sich beispielsweise schon seit sie acht Jahre alt ist. Für das Video haben wir aber Hilfe von Joelle Litt – der krassesten und wundervollsten Stylistin Kanadas – bekommen. Wir haben ihr Bilder von uns und unseren Lieblingsklamotten geschickt. Als wir uns dann trafen, sagte sie nur: „Ich bringe euch um und danach bringe ich euch wieder auf die Welt – aber dann mit Style“.

Was bedeutet euch Mode?
Wir lieben Mode und sind beide total von Klamotten besessen. Uns ist es wichtig uns nicht nur mit unserer Musik, sondern auch mit unserem Style und Klamotten der Welt mitzuteilen. Wenn wir unsere Songs kreieren, dann bekommt auch jeder Song ein eigenes Moodboard – eine Art Collage – auf dem wir Bilder von Mode und Style, die zum Song passen, zusammenstellen.

Was ist denn eurer Meinung nach das absolute Mode-Must-Have für den Sommer?
Da gibt es einiges: Buffalos, Nagellack und Oldschool-Caps. Das Motto: „Weniger ist mehr!“ könnt ihr vergessen! Das stimmt absolut nicht. Auch cool sind Jumpsuits zusammen mit Trainingsklamotten. Ein Mix aus Street, schick gemixt mit 90ern und 70ern ist der letzte Schrei. Macht euch aber schon mal für den “Steam Punk”-Look bereit. Der kommt später im Jahr.

Death Team: Popmusik-Frischware aus Schweden

Ihr schreibt neben der Musik auch noch an einem Selbsthilfebuch. Worum geht es dabei?
Es geht um die Kunst des Lebens, wenn du ein kreativer Kopf bist, der von Menschen umgeben ist, die mit deiner Arbeit Geld verdienen wollen. Wir wollen dabei helfen eine krasse Strategie zu entwickeln, die man in so einer Situation gut anwenden kann. Wir feilen dabei sehr an der Sprache, weil wir wollen, dass es sich warm und poetisch liest und dabei dennoch ernst gemeinte Lebensratschläge vermittelt.

Euer Name klingt nach Heavy Metal Band, der Titel “Fucking Bitches in the Hood” nach krassem Rap-Song und im Video seht ihr nach absolut durchgestylten Hipstern aus. Der Song an sich klingt dann aber absolut nach nichts, was man erwarten würde. Ihr überrascht wohl gerne, oder?
Wir lieben es! Wenn man uns mal kennengelernt oder einen Song von uns gehört, dann kann man davon ausgehen, dass unserer nächster Schritt in die komplett andere Richtung geht. Immer und immer wieder. Unser nächster Song heißt beispielsweise „Dolphin Style“.

Wie finden eure Eltern “Fucking Bitches in the Hood”?
Sie lieben es. Johens Vater ist Blues-Musiker und er hat ihm diese fünfziger Jahre Akkorde beigebracht. Damals war er drei Jahre alt.

Death Team: Popmusik-Frischware aus Schweden

Worum geht es eigentlich in dem Song?
Um ehrlich zu sein: Keine Ahnung. Wir haben den Song einfach aus Spaß gemacht. Wir haben der Presse mehrere unterschiedliche Geschichten aufgetischt, aber wie gesagt: keine Ahnung. Es wäre toll wenn es um Girl Power und Johen als kleines Kind gehen würde.

Im Text singt ihr „I’m the kind of person that you don’t wanna to fuck with“. Warum sollte man denn nicht mit euch fi**en?
Wir würden eigentlich gerne mit dir fi**en. Schreib doch bitte mal unserem Manager Frederik eine Mail. Der wird das dann in die Wege leiten.

Im Video zelebriert ihr grundlose Aggressionen. Wenn würdet ihr denn gerne mal verkloppen?
Die Gesellschaft an sich und alle Delfin-Mörder. Wir hassen euch! Verreckt!

Und sonst so?
Wir wollen in diesem Jahr unser Album fertig stellen, mehr Songs veröffentlichen, touren und noch ganz viel Spaß haben.


klatsch-tratsch.de verlost 3 Death Team Beanie-Mützen

1. Um teilnehmen zu können, mußt Du Fan unserer Facebook-Seite sein!

2. Schreib uns bis zum 30. April 2015 in einer Mail Deinen Facebook-Namen und im Betreff bitte ‘Death Team Mütze’

Deine Mail geht an: gewinnspiel@klatsch-tratsch.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden benachrichtigt.


Fotos: Caty Istad, Facebook