Mittwoch, 15. April 2015, 16:51 Uhr

Kim Kardashian muß auf Foto einem Kassenbon weichen

Kim Kardashian (34) und ihr Ehemann, der Rapper Kanye West (37), besuchten bekanntlich zwei Tage lang Jerusalem. Viele israelische Medien berichteten darüber – auch die ultra-orthodoxe Webseite ‘Kikar HaSchabbat’.

 Kim Kardashian muß auf Foto einem Kassenbon weichen

Zu dem Bericht veröffentlichte die Seite ein Foto, das Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat beim Essen mit dem Paar zeigt. Nur eine Person fehlt auf dem Bild: Kim Kardashian. An ihrer Stelle wurde ganz einfach ein Kassenbon ins Bild montiert.

Ultra-orthodoxe Zeitungen bilden aus religiösen Gründen keine Fotos von Frauen ab. Im Januar hatte eine ultra-orthodoxe Zeitung beispielsweise die Gesichter dreier Politikerinnen beim Trauermarsch nach Terrorangriff auf das Satiremagazin ‘Charlie Hebdo’ in Paris digital entfernt. Auch als provokativ empfundene Werbung mit Frauengesichtern und -körpern wird in Jerusalem, wo viele Religiöse leben, häufig übermalt oder zerstört.

Mehr zu Kim Kardashian: “Es gibt Beziehungen, die sind zum Scheitern verurteilt”

 Kim Kardashian muß auf Foto einem Kassenbon weichen

Im ‘Kikar HaSchabbat’-Artikel wird der amerikanische Reality-TV-Star Kim Kardashian gar nicht erst namentlich genannt, sondern einfach nur als Frau von Kanye West bezeichnet.

Ohnehin spielt das Paar in dem Text eine Nebenrolle. Das Portal kritisierte vielmehr, dass das Treffen in einem Restaurant stattgefunden habe, in dem unkoscheres Essen serviert werde. Inzwischen ist das Pärchen wieder in Paris eingetroffen, wie unser Foto von heute belegt. (dpa/KT)

Fotos: WENN.com, Kikar HaSchabbat