Donnerstag, 16. April 2015, 17:48 Uhr

"The Dead Lands" kommt: Die mitreißendsten Urwald-Filme

Der Urwald spielt auch im actiongeladenen Oscar-Beitrag Neuseelands ‘The Dead Lands’ eine zentrale Rolle. Regisseur Toa Fraser drehte ausschließlich in der Sprache des Maori-Volks und kreiert dadurch eine beeindruckende Atmosphäre. Der Film erscheint am 21. April auf DVD, Blu-ray und VoD.

"The Dead Lands" kommt: Die mitreißendsten Urwald-Filme

In dem Film (DVD-Start: 21. April) macht der junge Maori-Krieger Hongi in düster inszenierten Urwaldlandschaften Jagd auf seine Feinde. Dazu schließt er einen Pakt mit einem mysteriösen Krieger aus den „Dead Lands“, den unheilvolle Legenden umgeben. Packende Kampfszenen und mitreißende Action in einer fremdartigen Kultur sowie der mythisch aufgeladene Dschungel haben schon in anderen Actionabenteuern hervorragend als Setting für spannende Unterhaltung funktioniert.

Wir stellen ein paar der besten Filme vor (alle Fotos sind aus ‘The Dead Lands)

PREDATOR (1987)
Arnold Schwarzenegger war nicht nur Barbar Conan und der legendäre Terminator, sondern auch mit einer US-Spezialeinheit im tiefen Dschungel unterwegs, um einen von Rebellen verschleppten Minister zu befreien. Allerdings lauert im grünen Dickicht eine weitaus schlimmere Gefahr als bewaffnete Gangster. Ein außerirdischer Predator macht Jagd auf die Truppe, um sie nach und nach zu dezimieren. Die Kreatur scheint unbezwingbar und so wird der Ausflug in den Dschungel für die Mannschaft zum blutigen Desaster. Aufgrund seiner Härte landete der Actionfilm 1988 auf dem Index. Der von Regisseur James Cameron mitgestaltete Predator durfte nach seinem Erstauftritt in weiteren Filmen Unruhe stiften.

"The Dead Lands" kommt: Die mitreißendsten Urwald-Filme

ANACONDA (1997)
Eigentlich wollte das Filmteam von National Geographic im Dschungel eine Dokumentation über einen als ausgestorben geltenden Indianerstamm drehen. Aber dann gerät der Dreh im Busch plötzlich zum nackten Überlebenskampf in der grünen Hölle. Durch den Amazonas schlängelt sich eine Riesenanakonda, die verdammt großen Appetit auf hilflose Menschen hat. Der einheimische Begleiter des Teams entpuppt sich als verrückter Jäger, der das Team absichtlich in die Gewässer geleitet hat, um das tödliche Reptil zu erledigen.

Die Produktion in Brasilien musste zeitweise unterbrochen werden, weil einige Darsteller tatsächlich wahnsinnige Angst vor Schlangen hatten.

"The Dead Lands" kommt: Die mitreißendsten Urwald-Filme

WELCOME TO THE JUNGLE (2003)
Der Sohn seines Bosses sucht am Amazonas nach einem Schatz und Kopfgeldjäger Beck (Dwayne „The Rock“ Johnson) soll ihn nach Hause holen. Nach diesem Auftrag möchte der Hüne der Branche den Rücken kehren. Im brasilianischen Dschungel findet er den Schatzsucher schnell und ist kurz davor, mit ihm in den Flieger Richtung Heimat zu steigen, als die Mission durch einen überraschenden Vorfall doch noch zu scheitern droht. Denn der Besitzer des Dschungels hält Mariana (Rosario Dawson), eine Freundin Becks, gefangen und zwingt ihn zu einer Entscheidung: entweder den Sohn des Chefs heil nach Hause bringen oder Mariana retten.

Mit furiosen Einlagen unterhält der Film von Actionspezialist („Lone Survivor“) auf ganzer Linie.

"The Dead Lands" kommt: Die mitreißendsten Urwald-Filme

APOCALYPTO (2006)
Mit seinem für drei Oscars nominierten und ultraharten Action-Abenteuer zog Mel Gibson alle Register. Der regieführende Schauspieler drehte in der Sprache der Maya die Geschichte eines Jägers namens Pranke des Jaguars, der mit seiner schwangeren Frau, seinem Vater und seinem Sohn im Regenwald lebt. Eines Tages wird seine Siedlung von Menschenjäger, die ihn gefangen nehmen. Seine Familie kann der Maya glücklicherweise kurz zuvor noch in Sicherheit bringen. In seiner Gefangenschaft muss Pranke des Jaguars nach einer abgebrochenen Opferung mit anderen Verschleppten auf einem großen Platz um sein Leben laufen, während sie mit Pfeilen und Speeren beschossen werden. Die drastischen Bilder brannten sich in den Kopf und veranlassten die FSK dazu, „Apocalypto“ das rote Siegel mit einer Freigabe ab 18 Jahren aufzudrücken.

"The Dead Lands" kommt: Die mitreißendsten Urwald-Filme

THE DEAD LANDS (2014)
Neuseeland reichte den authentischen Actioner als „Besten fremdsprachigen Film“ offiziell für die Oscars 2015 ein. Regisseur Toa Fraser drehte das bildgewaltige Abenteuer ausschließlich in der Sprache der Maori und verschafft dem Szenario dadurch größten Realismus. Aotearoa, das präkoloniale Maoriland, ist der mystische Schauplatz dieses außergewöhnlichen Actionstreifens. Die Ureinwohner Neuseelands sind ein kriegerisches Volk und Mau räkau, die von ihnen entwickelte Kampfkunst ist nicht für harmlose Kämpfe gemacht.

Die Geschichte dreht sich um den jungen Hongi, der herausfinden muss, ob Te Tupua, der Wächter des toten Landes, ein Mythos, ein Geist oder ein Mann aus Fleisch und Blut ist. Denn nur „das Monster“, wie der unbesiegbare Krieger wegen seines Appetits auf Menschenfleisch genannt wird, kann ihm helfen. Wirepa und seine Männer haben nämlich die Grenzen des verbotenen Gebietes überschritten, um den Weg abzukürzen. Sie wollen den Kopf von Hongis Vater heimbringen, um sich für die Auslöschung des Chiefs und seines Stammes feiern zu lassen. Nur Hongi hat überlebt und jetzt liegt es an ihm, seinen getöteten Vater und die aufgebrachten Ahnen wieder zu versöhnen. Doch allein ist der gerade mal 16jährige viel zu schwach. Ein starker Verbündeter muss her, so unbesiegbar wie Te Tupua …

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Fotos: Ascot Elite