Freitag, 17. April 2015, 15:47 Uhr

Shia LaBeouf: "Filmstars sind Sklaven, nur Fleisch, einfach eine Ware"

US-Schauspieler Shia LaBeouf (28) ist dafür bekannt, manchma ganz eigene, oft auch etwas übertriebene Ansichten über die Welt im Allgemeinen zu haben. In einem Interview mit dem amerikanischen Magazin ‘Variety’ hat er jetzt seine Meinung über den Begriff der ‘Berühmtheit’ kundgetan.

Shia LaBeouf: "Filmstars sind Sklaven, nur Fleisch, einfach eine Ware"

Dabei ging er insbesondere darauf ein, was es aus seiner Sicht bedeutet, ein “Filmstar” zu sein: “Das heißt, dass ich kein Individuum bin. Stattdessen stelle ich eine spektakuläre Version eines Menschen dar, [also] das Gegenteil eines Individuums.” Und weiter erklärte er: “Die Anforderungen dafür, eine Star/eine Berühmtheit zu werden, sind […], dass man zu einem versklavten Körper werden muss. Nur Fleisch – eine Ware und man muss [außerdem] alle autonomen Qualitäten aufgeben, um sich mit den allgemeinen Gesetzen identifizieren zu können, die besagen, dem Gang der Dinge zu gehorchen. Ein Star ist ein Nebenprodukt des Maschinenzeitalters, ein Relikt moderner Ideale. Er ist veraltet.”

Mehr: Shia LaBeouf hat Entzug hinter sich – und nun wie weiter?

Shia LaBeouf: "Filmstars sind Sklaven, nur Fleisch, einfach eine Ware"

Na, wenn das mal nicht eine sehr drastische Sichtweise auf sein Leben als “Filmstar” ist. Man könnte gerade meinen, dass der Schauspieler unter dieser “Bürde” wirklich zu leiden hat. Ja, es muss manchmal wirklich ein schweres Leben sein, Millionen von Dollar für eine Rolle zu bekommen und von vielen Fans angehimmelt zu werden. Andererseits: Es hat ihn ja keiner dazu gezwungen, sich diesen Beruf auszusuchen. Irgendwie sind es doch immer die Promis, die sich darüber beschweren, wie hart ihr Leben als “Star” doch ist…

Beim ‘Tribeca’-Filmfestival in New York zeigte sich der neuerdings stets so verbitterte Star. Dort präsentierte er den Filöm ‘Love True’, den er als Produzent unterstützte. (CS)

Fotos: WENN.com