Mittwoch, 29. April 2015, 22:29 Uhr

Guido Maria Kretschmer: Schock beim Klassentreffen

Fernsehstar Guido Maria Kretschmer (‘Shopping Queen’) findet den Gedanken an seinen nahenden 50. Geburtstag noch ein bisschen merkwürdig.

Guido Maria Kretschmer: Schock beim Klassentreffen

“Ich habe immer gern Geburtstage von anderen gefeiert und dabei vergessen, dass ich selbst älter werde”, sagte der Modedesigner der deutschen Ausgabe des Magazins ‘People’. Kürzlich sei er bei einem Klassentreffen gewesen. “Da bekam ich ein bisschen Angst: Mancher hätte äußerlich mein Vater sein können.” Angst vorm Altern habe er nicht. “50 ist eine Zahl, mehr nicht.”

Ob Kretschmer seinen Geburtstag (11. Mai) groß feiern wird, ist demnach noch offen. Er packe auch nicht gerne Geschenke aus. Lieber würde der Designer seine Mutter feiern. Dieser würde er gerne eine Kapelle schicken – oder Mary Roos. “Meine Mutter mag Musik, und ich möchte, dass sie sich freut.”

Mehr: Guido Maria Kretschmer seit 30 Jahren glücklich mit seinem Frank

Kretschmer dreht aktuell für den Fernsehsender Vox eine neue Talentshow (‘Geschickt eingefädelt – wer näht am besten?’). Mit seinen Modebüchern ist er zum Bestsellerautor geworden.

Sein Ehemann Frank Mutters (59) sei von seiner Prominenz wenig beeindruckt. “Er ist immer noch sehr nett zu meinen Fans. Wenn ihm der Rummel doch mal zu viel wird, sagt er: ‘Super, dass Sie den Guido so toll finden. Aber er soll mir die Einkaufstüten nach Hause bringen und das Auto tanken, wir müssen weiter.'” Zum Thema Kinder erzählte Kretschmer, dass er mit seinem Mann eine mittlerweile erwachsene Ziehtochter habe, die Tochter einer Freundin. «Frank und ich wären tolle Eltern gewesen. Wenn ich eine Frau wäre, ich wäre dauerschwanger. Adoption war aber kein Thema zu der Zeit, als wir zusammenkamen. Die Gesellschaft war nicht bereit.»

Seine Homosexualität habe er nie verbergen wollen. “Ich bekomme so viel Post von Menschen, die sich freuen, dass ich so offen damit umgehe.” Wenn Leute Schwulsein befremdlich fänden, könne er das verstehen. “Aber es gehört heutzutage eben zu unserer Gesellschaft dazu.” (dpa)