Freitag, 01. Mai 2015, 10:10 Uhr

Nach Mordanklage: Suge Knight plädiert auf nicht schuldig

Suge Knight plädiert auf nicht schuldig. Der ‘Death Row Records’-Mitbegründer erschien am Donnerstag vor Gericht. Er soll Geschäftsmann Terry Carter ermordet haben und selbiges bei Filmemacher Cle ‘Bone’ Sloan versucht haben, als er beide mit einem Auto überfuhr.

Nach Mordanklage: Suge Knight plädiert auf nicht schuldig

Vorhergegangen sei dem Vorfall, der sich im Januar ereignete, eine heftige Auseinandersetzung. Knight bestritt jedoch die Vorwürfe des Mordes und der anschließenden Fahrerflucht vorm Landgericht in Los Angeles. Seine Verhandlung soll am 7. Juli beginnen, doch Knights Rechtsanwalt, der behauptet, sein Mandant sei lediglich geflüchtet, als er aus dem Hinterhalt angegriffen wurde, wird bei einer Anhörung am 29. Mai dafür argumentieren, den Fall zu den Akten zu legen. Der Musikmogul hatte Antrag gestellt, dass seine Kaution von 10 Millionen US-Dollar halbiert wird. Dieser wurde jedoch vom vorsitzenden Richter abgelehnt.

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Knights Rechtsanwalt meinte jedoch, dass das wohl kein Problem darstellen sollte, denn Boxer Floyd Mayweather, der am Samstag (2. Mai) gegen Manny Pacquiao um die Weltmeisterschaft kämpft, würde diese Summe sicherlich begleichen. Vor dem Gerichtsgebäude erklärte Anwalt Matthew Fletcher: “Ich habe es so verstanden, dass Suge wohl nächste Woche rauskommen wird. Wir denken, dass Mr. Mayweather die Weltmeisterschaft gewinnen wird und dann am gleichen Tage Weltmeister ist. Sie sind gute Freunde und es gibt keinen Grund, warum er es nicht machen sollte. Wir glauben, dass das passiert.” Ein Bekannter des Boxer erzählte jedoch der Klatschseite ‘TMZ.com’, dass Knight und Mayweather seit Jahren keinen Kontakt mehr hätten und er deshalb nicht vorhabe, die Kaution zu bezahlen. Seitdem Knight in Haft ist, hatte er bereits mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, behauptete auf einem Auge nur noch 15 Prozent Sehkraft zu besitzen und auf dem anderen komplett blind zu sein. Zudem brach er vor Gericht mehrere Male zusammen.

Foto: WENN.com