Mittwoch, 06. Mai 2015, 11:43 Uhr

Trends und aufregende Looks beim Met Ball 2015 in New York

Beim Met Ball 2015 zeigte die Prominenz jede Menge Haut – und darüber aufregende Kostüme und teuren Schmuck. Wie immer schossen einige über ihr Ziel, die Aufmerksamkeit zu erlangen, hinaus. Nicht alle, aber die meisten, hielten sich dabei an das interessante Motto „China Through the Looking Glass“, zu Deutsch China im Spiegel.

Trends und aufregende Looks beim Met Ball 2015 in New York

Viele Frauen träumen davon, wie die Promis an der Upper East Side in New York auf dem roten Teppich mit edlem Schmuck eine elegante Erscheinung zu erreichen. Ein Beispiel für einen stilvollen Auftritt war Chloë Sevigny (Foto oben). Die junge Schauspielerin trug zu ihrem schulterfreien Kleid ein schwarzes Halsband mit einer silbern eingefassten Brosche und dunkelblauer Perle im Zentrum. Zusätzlich hatte sie runde, silberne Ohrringe, die gut zu ihren blonden Haaren und ihrer Gesamterscheinung passten. Ihr Schmuck war vom Nobel-Designer Cartier.

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Ein Glamour-Gefühl können Frauen ohne Promi-Status jedoch auch erreichen, wenn sie ihren Look durchdacht zusammenstellen. Edlen Perlenschmuck wie Chloë Sevigny haben beispielsweise spezialisierte Onlineshops wie luna-pearls.de im Sortiment. Diese Anbieter geben Kunden Garantie und Zertifikat auf ihre kostbaren Stücke, sodass alle Frauen sich wie auf dem roten Teppich fühlen können. Die teils dezent gesetzten Schmuckstücke auf dem diesjährigen Met Ball, wie eine links am Kragen von Allison Williams befestigte Brosche, wiesen öfter Perlen auf.

Insgesamt war trotz des traditionellen, chinesischen Mottos jede Menge Glitzer zu sehen. Dabei waren nicht immer Perlen der Anlass des „Glamour-Glimmers“. So zum Beispiel beim goldenen Paillettenkleid von Kate Hudson, die mit dem stolzen Designer des prunkvollen Stücks, Michael Kors, armfrei, aber mit Schleppe zu sehen war.

Schmuck am Ohr war übrigens auf dem Met Ball 2015 eher dezent gesetzt. Außer vielleicht bei Karolina Kurkova, die zu einem recht knappen, roten Kimono-Kleid mit Goldstickereien auffälligen Ohrschmuck trug. Dieser ähnelte nach unten hängenden, goldenen Palmblättern – und harmonierte daher recht gut mit ihren golden verzierten Stilettos, ihrem blonden Haar und dem Rest der Kleidung.

Dezent waren an Sienna Miller eigentlich nur die Ohrstecker . . . Die britische Schauspielerin war in einen roten Zweiteiler von Thakoon gewandet, der für einige beim Oberteil etwas zu viel Haut zeigte, da er wirkte, als ob er sich gerade öffnet. Das Oberteil war wie die Hose mit Glitzereffekten ausgestattet; ein schwarzer Kordelgürtel, schwarze Stilettos und schwarze Kordeln am Ohrschmuck sorgten zusammen mit einem roten Clutch als Accessoire für einen zumindest aufsehenerregenden Auftritt.

Ganz im erwähnten Glitzer-Trend und noch weit freizügiger zeigte sich R&B-Sängerin Beyoncé Knowles. Mit blondgefärbten Haaren erschien sie in einem fast komplett transparenten Kleid, dass lediglich bestimmte Stellen durch verschiedenfarbige Strasssteine in Mustern bedeckte. Bei diesem durchweg gelungenen, sexy Auftritt hätten sich sicher einige der anwesenden Herren gewünscht, anstelle von Ehemann Jay-Z an der Seite der Sängerin die Stufen zum Museum hochzusteigen.

Streiten konnte man hingegen über den Look von Schauspielerin Sara Jessica Parker (Foto unten). Ihre Lady-Gagaeske Kopfbedeckung war DAS Thema an und nach diesem Abend. Der mit langen, chinesisch anmutenden roten Kordeln behängte, überdimensionierte Hut von Philip Treacy wirkte, als ob er brennen würde! Dabei wanden sich zwischen einzelnen, silbernen Elementen rote Bänder nach oben. Dahinter: Dunkelrote Kugeln als Brandherde.

Sara Jessica Parker

Das lange schwarze Kleid mit verschiedenen bunten Mustern am Rand und durchgängig integrierten Mohnblumen-Applikationen sah als Kontrast dazu beinahe bieder aus. Das Kleid war zwar von H&M, aber selbst von ihr designt. Ihr alternativ wirkender Schmuck war von Jennifer Fisher, Cindy Chao und Fred Leighton. Darunter verschiedene Ringe und grüne Armbänder, teils mit Muschelapplikationen.

Es gab wieder einiges zu sehen auf dem roten Teppich. Zum Met Ball 2015 hatte Anna Wintour, die Chefredakteurin der Vogue USA, eingeladen. Passend zum Motto präsentiert das New Yorker Metropolitan-Museum eine Ausstellung chinesischer Mode vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es gelang der zeitliche Brückenschlag vom China der Seidenstraße zum heutigen Tag.

Auch dank der Leistungen vieler Designer, die häufig an der Hand ihrer Musen zu Gast waren. Neben den genannten beispielsweise noch Marc Jacobs mit Cher oder Balenciaga-Designer Nicolas Ghesquière mit Julianne Moore. Insgesamt gab das interessante Motto Raum für vielfältige Ideen mit höchstem Glamourfaktor – eine Chance, die von den Promis aus den Vereinigten Staaten und aller Welt meist ansprechend umgesetzt wurde.

Fotos: WENN.com