Sonntag, 10. Mai 2015, 20:31 Uhr

Youtube-Star Freshtorge über "Kartoffelsalat" und das deutsche Gähn-Fernsehen

Große Vorfreude bei den Fans der Youtubestars Freshtorge, Bibi, Dagi Bee, Y-Titty, Simon Desue, Die Lochis, Die Aussenseiter, Iblali, Shirin David, Melina, Yoyce Ilg, Mr. Trashpack, Cengiz von Apecrime, Flying Uwe, Davis Schulz und Leon Machére: “Kartoffelsalat” kommt am 23. Juli ins Kino!

Youtube-Star Freshtorge über "Kartoffelsalat" und das deutsche Gähn-Fernsehen

Der erste Trailer hatte letzte Woche seine Online-Premiere gefeiert und schon nach wenigen Stunden danach die Millionengrenze bei den Views überschritten. Damit ist “Kartoffelsalat” der erfolgreichste Teaser-Start für einen deutschsprachigen Film aller Zeiten gelungen!

Die schräge Komödie feiert am 23. Juli Kino-Premiere und wird von Freshtorge, der Take25 Pictures Gmbh und der Transwaal Film von Comedy-Legende Otto Waalkes produziert. Und was Torge Oelrich, bekannt als Freshtorge, anfasst, wird zu Gold. Seine Karriere begann er im September 2009 mit seinen ersten selbstgerechten Videos. Längst ist der Wesselburener, der mit seinen fiktven Rollen (die erfolgreichste ist “Sandra”) seine Fans begeistert, einer der erfolgreichsten Youtuber Deutschlands. Seine Clips wurden bisher über 246 Millionen Mal angeklickt. klatsch-tratsch.de hat mit ihm ausführlich über das aufregende Projekt, Normalos bei Youtube, den “Gefällt mir”-Button und noch viel mehr gesprochen!

Youtube-Star Freshtorge über "Kartoffelsalat" und das deutsche Gähn-Fernsehen

Der Teaser-Trailer zu ‘Kartoffelsalat’ hat ja einen für deutsche Verhältnisse einen unglaublichen Rekord-Start hingelegt. Macht Dich das besoffen vor Glück?
Ja natürlich, klar! Also wir haben ja mit einigem gerechnet, also wir wussten schon, dass sich das einige angucken werden und dass da auch viele darauf warten. Aber dass das Ding so einschlagen wird, das haben wir wirklich nicht gedacht. Also wir waren gerade auf dem Rückweg von Berlin von den Video-Days und hatten dann den Laptop im Auto und waren dann alle ganz nervös, als es um 18 Uhr online gegangen ist und da hat man schon so gesehen „Oh da passiert gerade was“ und das war, das war echt der Hammer! Ich glaube wir haben jetzt 1,5 Millionen wenn man alles zusammen rechnet.

Wie kam es zur Idee für einen Kinofilm? Wer hat Deine Youtube-Kollegen ausgewählt und wieviele haben sich dazugedrängelt, die Ihr eigentlich gar nicht haben wolltet?
Gedrängelt hat niemand. Also um Mal von vorne anzufangen: Ich hab das Drehbuch geschrieben und hatte da schon so im Kopf ‚Ey komm, eigentlich wär das doch lustig, wenn einige von meinen Youtube-Leuten – weil man kennt sich ja so ein bisschen untereinander – wenn die das spielen‘. Weil ich selbst kannte keine Schauspieler und meine Freunde sind schauspielerisch auch nicht so begabt und haben da auch sicher keine Lust zu. Deswegen kamen für mich nur die in Frage und dann habe ich sie angerufen und die haben dann auch relativ schnell zugesagt. Und ich hatte schon ziemlich konkrete Vorstellungen. Auch wen ich bestimmte Leute gerne haben wollte für die einzelnen Rollen. Und alle die ich haben wollte, haben zugesagt. Da war ich doch sehr überrascht, weil die alle auch wirklich wahnsinnig viel um die Ohren hatten und dass sie sich dann wirklich zwei Wochen dafür Zeit nehmen – und teilweise sogar noch länger – und dann auch noch hier hoch in den Norden kommen, das war schon echt geil.

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Und wie habt Ihr Stars aus der Welt der “klassischen Medien” wie z.B. Otto, Martin Schneider, Wolfgang Bahro, Tobias Schenke oder Katy Karrenbauer und Norbert Heisterkamp überzeugt?
Naja, eigentlich haben wir denen das Projekt vorgestellt, so wie es ist. Wir haben gesagt: “Es wird ein Film, viele Youtuber sind dabei. Hättet ihr Lust da mitzumachen?“ Dann haben wir ihnen das Drehbuch geschickt und viele haben dann zurückgeschrieben und mitgeteilt, dass sie sich kaputtgelacht haben, als sie das Drehbuch gelesen haben … Also entweder kam sofort ‘ne Absage aus zeitlichen Gründen oder „Das Projekt sagt mir nicht zu“. Das ging dann ganz schnell. Oder die haben eben zugesagt und wirklich gesagt, die finden das ist supergeil – das Projekt – und die haben da mega Bock drauf. Also ich glaube, gerade die Leute wie Wolfgang Bharo oder auch Katy Karrenbauer, die hatten einfach Bock auf dieses Projekt. Otto und Maddin sowieso. Das ist deren Humor, das hat denen einfach zugesagt. Da brauchte es lustigerweise gar keine Überzeugungsarbeit, was ich vorher gar nicht so geglaubt hatte.

Ist es nicht ein großes Risiko, Youtube-Fans vom heimischen Laptop nun ins Kino zu bewegen? Dies ist ja der erste Versuch hierzulande und ohne klassisches Marketing geht das ja nicht.
Ja, das Projekt ist wirklich sehr mutig, das stimmt. Wir wollten absichtlich keinen großen Verleiher haben, weil wir gesagt haben: Entweder wir versuchen es selber und es geht voll in die Buxe – dann können wir sagen „Ok, es war unsere Schuld“ – oder wir machens selber und es wird halt ein Megaerfolg.
Mit einem Verleiher wäre das Ding auch – glaube ich jedenfalls – unsympathisch geworden, wenns dann wirklich die Millionen sind, die dahintergesteckt hätten und großes Geld rausgepustet wurde. Das Ding ist wirklich Low Budget” Das ist ‘ne kleine Firma, die das gemacht hat, vom Lande mit kleinen Leuten, die versuchen Großes zu schaffen und das gibt diesem ganzen Projekt irgendwie einen sympathischen Charakter, finde ich.

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Wie groß sind Eure Erwartungen?
Wenn die Youtuber dann ins Kino gehen, hoffen wir einfach, dass denen das gefällt. Dass sie merken, dass es eben keine große Hollywoodproduktion ist, sondern dass es was anderes ist, worauf wir hier Wert legen. Ich denke mal genau das kommt in dem Film auch so rüber. Und was unsere Erwartung betrifft, ja also eigentlich haben wir keine Erwartung, oder ich zumindest habe keine Erwartung. Also ich habe mit meinen Youtube-Videos immer gedacht, ich gucke von Woche zu Woche wie es läuft und so ist es eigentlich da auch. Ich hab in dieses Projekt alles reingesteckt, was ich an Kraft habe und entweder es kommt an, oder es kommt nicht an. Wenn es nicht ankommt, ist schade, aber das Leben geht dann weiter, also das ist auch alles ok und wenns gut ankommt, dann freue ich mich auch darüber.

Wie schätzt du die ersten Reaktionen Eurer Fans auf die ersten Kartoffelsalat-Bilder und Clips ein?
Ich bin positiv überrascht muss ich sagen. Man sieht in den Kommentaren zwar auch viele negative Sachen, aber das sind Hater und Hater hassen halt sowieso alles, was es zu hassen gibt. Das ist überhaupt nicht schlimm. Viel aussagekräftiger ist der „Gefällt Mir“-Daumen und da sind wir im Moment bei 53.000, die das mögen und 2.000, die das nicht mögen. Also sehr sehr sehr positiv. Ich glaube, unsere Zielgruppe – alle die wir erreichen wollen – die finden das super Klasse und alle anderen verstehe ich nicht, wieso die sich da überhaupt so drüber aufregen. Weil, die sind sowieso nicht unsere Zielgruppe. Aber wenn sie ihre Kraft da rein stecken wollen – in das Hassen anderer Dinge – dann sollen sie das gerne machen.

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Wo wird die Weltpremiere stattfinden und was wird da passieren?
Boah, gute Frage ey! Die Weltpremiere – wir wissen es ehrlich gesagt noch nicht. Also ich hab immer mal was von Berlin gehört, dann tauchen auch mal wieder Hamburg oder Köln gerüchteweise auf. Wir wissen es tatsächlich noch nicht. Im Moment sind es noch andere Dinge, die wir erledigen müssen. Wir haben aber schon ein paar lustige Ideen, die möchte ich natürlich noch nicht verraten. Weil, alles was wir machen an dem Projekt ist irgendwie anders, egal in welchem Bereich. Und so wird sicherlich auch die Premiere ein bisschen anders sein.

Was ist ein Youtube-Star und was zeichnet ihn aus?
Ich tu mich immer schwer mit dem Begriff „Youtube-Star“. Wir sind halt einfach Normalos, die Videos hochladen auf Youtube. Oder ich versuche jetzt mal von mir zu sprechen: Also ich bin wirklich der 0815-Typ, der sich nicht vor den Spiegel stellt, wenn er ein Video macht, sondern sich einfach so aufnimmt, wie er ist und das dann hochlädt. Und das macht es irgendwie auch aus. Ich denke, ein Youtube-Star ist gerade deswegen so sympathisch, weil er kein Star ist. Er ist halt ein normaler Typ, der sich in seinem Alltag filmt, der das dann hoch lädt, der irgendwie greifbar ist,  den man auf Events treffen kann, mit dem man kurz quatschen kann. Ich glaube, das ist der große Unterschied.

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Was ist das Geheimnis eines erfolgreichen Homemade-Youtube-Clips? Oberflächlichkeit, Geschwätzigkeit – und was noch?
Da gibt’s halt kein Geheimnis. Wenn es ein Geheimnis gäbe, dann würde ich das für viel Geld verkaufen. Ich denke, das einzige Geheimnis ist, dass man sich nicht verstellen sollte und möglichst versuchen sollte, so zu sein wie man ist. Und alle Youtuber, oder die meisten Youtuber, die ich kennengelernt habe bei den Dreharbeiten, die sind tatsächlich gena so wie sie auch in den Videos sind. Also vor allem bei Dagi und Phil da kann man das bestätigen. Die sind halt einfach verrückt drauf und die sind einfach wirklich so wie sie sind und filmen sich in Alltagssituationen. Naja, und Teenager finden das halt lustig und cool. Ja ich glaube das ist das Geheimnis.

Das US-Branchenmagazin ‘Variety’ ist letztes Jahr bei einer Studie zu einer erstaunlichen Erkenntnis gekommen. Demnach würden Teenager zwischen 13 und 18 ihre Youtube-Favoriten mehr anhimmeln als berühmte Filmstars. Warum ist das so?
Das habe ich ja schon erwähnt, ich glaube, das ist hauptsächlich so, weil sie greifbar sind. Leonardo DiCaprio wirst du nie treffen können, oder jetzt im deutschsprachigen Raum eben Til Schweiger. Da ist doch die Chance relativ gering, den irgendwo mal zu treffen oder auch die Stars aus „Fack Ju Göhte“. Wann trifft man die mal? Und diese “Youtube-Stars” sag ich mal – jetzt hab ich den Begriff auch verwendet – da ist die Chance eben schon größer, dass man die eben auch mal treffen kann und ein Foto mit denen machen kann und so weiter und so fort. Das liegt halt an erster Stelle bei den Youtubern, sowas eben auch mitzumachen. Die Youtuber wollen die Zuschauer ganz bewußt an ihrem Leben teilhaben lassen. Bei vielen Schauspielern kennst du entweder nur die Skandale oder du siehst sie in Filmen, aber Youtuber nehmen ihre Zuschauer mit in ihr Leben und lassen sie an Entscheidungsprozessen, bei persönlichen Erfolgen oder Misserfolgen  teilhaben. Das ist es, was den großen Unterschied macht.

Youtube-Star Freshtorge über "Kartoffelsalat" und das deutsche Gähn-Fernsehen

Ist Youtube ein Second-Screen-Medium oder für Teenies und Twens ein Primärmedium, wenn es um Unterhaltung geht?
Das ist auf jeden Fall ein Primärmedium, das steht völlig außer Frage. Teenager zwischen 13 und 18 sind auf Youtube aktiv. Wobei 13…ich würde es fast noch runtersetzen. 10 bis 18, die sind auf Youtube aktiv. Fernsehen – das ist Second-Screen. Also man merkt einfach wie sich die Teenager kaum mehr mit dem Fernsehen beschäftigen. Die Quoten gehen zurück und das was bei Youtube passiert, das ist die Zukunft und das wollen viele noch nicht wahrhaben oder viele verstehen es noch nicht, so auch die vom Fernsehen. So langsam kommt jetzt dieser Wandel, dass sie sagen „Ja, da gibt’s ja diese Youtuber“ aber das wird immer noch so ein bisschen belächelt. Aber die werden sich irgendwann ganz schön umgucken, weil Youtuber sind da wirklich im Kommen. Die fragen sich manchmal, wohin ihre Zielgruppen verschwunden sind. Die sind alle bei Youtube! Also liebe Fernsehleute: Wenn ihr die sucht, die sind bei Youtube. Insofern ist es eine sehr spannende Entwicklung. Ich bin gespannt wo das noch hinführt.

Wo siehst du Deine Verantwortung als erfolgreicher Youtuber? Du hast ja mit ‘Frischhaltefolie’ immerhin fast 1,4 Mio Follower?!
Das ist für mich relativ normal, dass ich auch bestimmte Grenzen aufzeige. Alles was zum Beispiel in die Richtung rechtsradikale Sachen geht, da passe ich natürlich sehr auf. Aber das ist was, was für mich völlig normal ist. Ich meine, ich bin Erzieher an einer Grundschule, Erzieher wirst du nicht, wenn du solches Gedankengut in dir hast. Da muss ich einfach ein bisschen aufpassen, was ich da online stelle, aber ansonsten habe ich immer gesagt: Das, was mir gefällt, lade ich hoch, das stelle ich online und die Leute mögens oder sie mögens dann eben nicht. Meine Verantwortung sehe ich einfach darin, dass mir eben bewusst sein muss, dass viele Kinder und Jugendliche mir zugucken und dass es dann automatisch gewissen Grenzen gibt.

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Wir haben den Eindruck, dass die meisten Youtuber nix am Hut haben mit klassischen Medien wie Zeitungen und Fernsehen. Ist das nicht ein Beitrag zur schrittweisen Verblödung künftiger Generationen? Blabla erzählen kann doch – mit einem bißchen Talent – jeder.
Naja das Problem ist, dass das Fernsehen aber auch oft uns nicht ernst nimmt. Also wir Youtuber sind oftmals ziemlich genervt von den Berichterstattungen die es gibt im Fernsehen über uns. Da heißt es eben nur Youtuber, da ist es eben Thema. Mal ist es nur das Thema Geld oder eben diese Sache „Ja wir haben da jetzt auch gehört, man kann damit auch seinen Lebensunterhalt verdienen“ oder „Das sind ja schon ziemlich blöde Clips die ihr da macht, findet ihr das nicht ein bisschen peinlich?“ Also es gibt schon sehr merkwürdige Fragen, die da manchmal kommen aus den Medien. Deswegen ist das oftmals ein Grund warum wir das nicht mehr machen. Das ist schon was, was uns ein bisschen ärgert, aber andererseits ist das Medium Youtube einfach viel viel interessanter, als das Medium Fernsehen. Bei Youtube hast du tausend Vorteile gegenüber dem Fernsehen. Du kannst hochladen was du willst, du darfst selber bestimmen wie lange das sein soll, du darfst den Inhalt bestimmen, du hast ein sofortiges Feedback in den Kommentaren und das hast du alles im Fernsehen nicht. Die Zukunft ist einfach Youtube, von daher ist das nicht so, dass wir die ignorieren, sondern wir sehen einfach den Vorteil bei Youtube und nutzen den eben dann auch.

Einige TV-Promis versuchen sich mit eigenen Kanälen, die im Vergleich zu den Youtube-Stars durchweg lächerliche Klickzahlen haben. Warum scheitern also klassische Promi-Themen oder gar Interviews bei Youtube?
Gute Frage, das weiß ich gar nicht so genau. Ich glaube andererseits würde es nicht funktionieren, wenn Youtuber jetzt nur ins Fernsehen gehen würden und da ‘ne Fernsehshow haben würden. Ich glaube, das würde weniger funktionieren.

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Ihr seid die erste Generation von Youtube-Stars. Wo siehst du die Zukunft und wo siehst du Dich in – sagen wir mal – dreißig Jahren? Kann man auch noch mit 45 Cremes feilbieten oder Martial-Arts-Kunstückchen vorführen?
Naja ich überleg manchmal schon, ob ich mit 40 noch „Sandra“ mache. Aber tatsächlich ist es z.B. in den USA viel verbreiteter, dass auch ältere Leute eben auf Youtube sind und die Leute da unterhalten. Ich hoffe, das sYoutube sich auch hierzulande so weiter entwickelt, dass eben auch ältere Generationen sich dort unterhalten lassen. Dafür muss es natürlich auch Content geben, der für ältere Generationen passt, aber das wird es sicherlich bald geben. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit. Youtube könnte ich mir natürlich mein Leben lang vorstellen. Irgendwann werden sich die Inhalte verändern, aber da gibt es eben keine Grenze. Karl Dall z.B. ist auch immer noch im Fernsehen zu sehen und macht dort seine Sachen, warum sollte es auf Youtube keine älteren Herren geben, die dort die Leute unterhalten.

‘Kartoffelsalat’ hat einen gravierenden Nachteil: Man kann ja im Kino nicht “Gefällt mir’ klicken.
Das stimmt! Also wir sind einfach darauf angewiesen, dass die Leute dann vielleicht in irgendwelchen Foren schreiben, dass denen der Film gefallen hat. Das Ding ist aber, dass wir im Internet eher mit negativen Kommentaren rechnen werden, weil es ist doch immer so: Leute, die irgendwas scheiße finden, die gehen eher ins Internet und schreiben das nieder, als wenn sie einen Film toll finden. Das ist einfach so. Aber das ist ok so lange die Zahlen stimmen und den meisten Leute – also unsere Zielgruppe – das gefällt. Das ist uns am wichtigsten, so lange ist alles gut. Hater bitte mal gehen!

Was ist wenn ‘Kartoffelsalat’ floppt?
Dann ist das so.

Was ist Freshtorges nächstes großes Projekt?
Keine Ahnung. Mein Projekt ist jetzt „Kartoffelsalat“ und alles was danach kommt, da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich hab null Ahnung, ich liebe meinen Erzieher-Job, den mache ich auf jeden Fall weiter. Das ist das, was ich sagen kann und alles was als i-Tüpfelchen noch dann nach „Kartoffelsalat“ kommt, das werde ich dann sehen.

Fotos: Kai Westensee