Mittwoch, 20. Mai 2015, 9:35 Uhr

Finnische Behinderten-Band scheitert im Halbfinale des ESC

Die finnische Punkband Pertti Kurikan Nimipäivät (PKN) bei ihrem Auftritt in Wien. Beim Eurovision Song Contest (ESC) hat das erste Halbfinale eine Überraschung gebracht.

Finnische Behinderten-Band scheitert im Halbfinale des ESC

Die bisher hoch eingeschätzte – aber eben völlig überschätzte – finnische Band mit ihren vier behinderten Mitgliedern konnte sich nicht fürs Finale in Wien qualifizieren. Einen Mitleids-Bonus hatte es nicht gegeben. Drei Akkorde reichen halt nicht für’s weiterkommen.

Nach dem Votum der Jury und der Zuschauer vom Dienstagabend nehmen am ESC-Finale unter anderem Albanien, Armenien, Russland, Rumänien, Ungarn, Griechenland, Estland, Georgien, Serbien und Belgien teil. Beim ersten Halbfinale waren 16 Länder angetreten. Gescheitert ist unter anderem auch Dänemark mit der Gruppe ‘Anti Social Media’ und dem Song ‘The way your are’.

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Mit Spannung war erwartet worden, wie die russische Sängerin Polina Gagarina (‘A Million Voices’, siehe Video und Foto unten) vom Publikum empfangen wird. Die vom Veranstalter befürchteten Pfiffe als Reaktion auf die Rolle Russlands in der Ostukraine blieben aber aus.

Das zweite ESC-Halbfinale wird am Donnerstag ausgetragen. Der deutsche Wettbewerbsbeitrag sowie die Beiträge aus Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich und von Gastgeber Österreich sind automatisch im Finale. Außerdem nimmt erstmals Australien am ESC teil. Somit treten Interpreten aus 27 Nationen an. Für Deutschland singt Ann Sophie den Titel ‘Black Smoke’.

Finnische Behinderten-Band scheitert im Halbfinale des ESC

Fotos: Andres Putting (EBU)