Freitag, 22. Mai 2015, 20:52 Uhr

Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Das große Finale des „Eurovision Song Contest 2015“ vereint am Samstag, dem 23. Mai, live ab 21.00 Uhr Interpretinnen und Interpreten aus 27 Nationen in der Wiener Stadthalle, umrahmt von Österreichs größten Musikerinnen und Musikern, Talenten und herausragendsten Kreativen.

Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Bereits die Eröffnung zeigt die Vielfalt des Kulturlands Österreich mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Sängerknaben, dem Superar-Chor, Lidia Baich, Conchita Wurst, Popstar Left Boy und dem ORF RSO Wien. Das Opening setzt in Musik und Inszenierung ein farbenfrohes Zeichen für Respekt, Diversität und ein friedliches Miteinander: eine Hommage an den ESC15-Claim „Building Bridges“.

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Nach den Performances der 27 Finalisten, die jeweils von einer zum Teil in Österreich gefilmten TV-Postkarte eingeleitet werden, folgt während des Votings ein weiteres Highlight in Rot-Weiß-Rot: der Interval Act von Star-Percussionist Martin Grubinger, bei dem er gemeinsam mit 40 Instrumentalmusikern, dem Arnold Schoenberg Chor und den Ebenseer Glöcklern auf der Bühne steht. Doch mehr dazu später.

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Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Die Wiener Philharmoniker eröffnen im Garten des Schlosses Schönbrunn mit der Eurovisions-Fanfare das Finale des 60. „Eurovision Song Contest“. Zuschauerinnen und Zuschauer von Georgien bis Island, von Norwegen bis Australien begeben sich anschließend auf eine filmische Reise durch die schönsten Städte und Landschaften Österreichs bis zur Wiener Stadthalle, in der Starviolonistin Lidia Baich mit einem Zitat von Udo Jürgens’ „Merci, Chérie“ an den ersten österreichischen ESC-Sieger erinnert. Conchita Wurst präsentiert direkt danach gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben, dem multinationalen Superar-Chor und dem österreichischen Rapper Left Boy die offizielle „Building Bridges“- Hymne. Begleitet werden sie vom ORF Rundfunk Sinfonie Orchester Wien unter der Leitung von Peter Pejtsik. Mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler gestalten den Opening Act in der Wiener Stadthalle.

Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Als finalem Höhepunkt des Openings schreiten die Interpretinnen und Interpreten aus den teilnehmenden Nationen vom Green Room durch das Publikum – umrahmt vom spektakulären Kugelballett – über die „Magic Bridge“ auf die monumentale Showbühne. Der Text der „Building Bridges“-Hymne stammt von David Malin. Für Komposition und Arrangement zeichnen David Bronner, Dorothee Freiberger und Kurt Pongratz verantwortlich.

Eine musikalische Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart, die Generationen und Nationen miteinander verbindet – im sogenannten “Interval Act” des Finales des ESC 2015 wird Österreich als ein Land der Musik präsentiert, als ein Land, in dem Musik tief verwurzelt ist, das musikalische Tradition lebt und Fortschritt ermöglicht.

Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Star-Percussionist Martin Grubinger hat speziell für den Song Contest ein einzigartiges Stück einstudiert, das Big Band und klassische Musik, Chorgesang und Schlagwerk zu einer harmonischen Symbiose vereint. In dem neunminütigen Programmpunkt, der ein wichtiger Teil der drei Finalshows (22. und 23. Mai) ist, stehen knapp 40 Instrumentalmusiker sowie der Arnold Schoenberg Chor unter der Leitung von Erwin Ortner und die farbenfrohen Ebenseer Glöckler an Martin Grubingers Seite.

Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise vom Echorufen, den Ursprüngen der alpenländischen Musik über klassische Moderne bis in die Zukunft.

Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Beim „Eurovision Song Contest“ werden die einzelnen Auftritte der Künstlerinnen und Künstler traditionell mit individuell gestalteten sogenannten „TV-Postkarten“ eingeleitet. Der ORF hat sich als Host-Broadcaster des ESC 2015 getreu dem Motto „Building Bridges“ dazu entschieden, sowohl jedes einzelne Teilnehmerland als auch jedes österreichische Bundesland miteinzubeziehen. Gezeigt wird eine ganz persönliche Reise, die vom jeweiligen Heimatland über eine Location in einem der neun österreichischen Bundesländer bis in die Host-City Wien führt. Im Rahmen der TV-Postkarten wird Österreich dabei in all seinen Facetten präsentiert. Der Spannungsbogen reicht von Kultur bis Sport, von Wirtschaft bis Wissenschaft und von Tradition bis Moderne.

Eurovision Song Contest 2015: So läuft am Samstag das Finale

Fotos: Andres Putting, Thomas Hanses (EBU)