Freitag, 29. Mai 2015, 17:15 Uhr

Charts der Woche: Sarah Connor räumt gleich doppelt ab

Sarah Connor hat sich endlich neu erfunden: Die 34-Jährige verfasste die Texte ihrer aktuellen Platte selbst und singt nun erstmals in ihrer „Muttersprache“. Bei den Fans kommt der Stilwechsel gut an: Zum zweiten Mal nach „Naughty But Nice“ steht der Popstar an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts.

Charts der Woche: Sarah Connor räumt gleich doppelt ab

Ihre Single „Wie schön du bist“ macht zusätzlich einen großen Satz und springt von Platz acht auf zwei.

SDP reisen „Zurück in die Zukunst“ und haben nichts Geringeres vor, als die Welt zu retten. Mit ihrer siebten Scheibe legen die beiden Berliner, deren wilde Mischung aus Pop, Punk und Rap in keine Schublade passt, einen Zwischenstopp auf der Zwei ein.

Nach 16 Nummer-eins-Alben, über 1.000 Chartplatzierungen und sechs „ECHO“-Auszeichnungen kommt Peter Maffay auf Rang vier zur Erkenntnis: „Niemals war es besser“. Sein Live-Mitschnitt aus der Münchner Olympiahalle schiebt sich zwischen Andreas Bourani („Hey“) und „Mountain Man“ Andreas Gabalier.

Das Single-Ranking steht ganz im Zeichen des „Eurovision Song Contests“. Schwedens strahlender Sieger Måns Zelmerlöw begleitet seine „Heroes“ bis zur dritten Stelle. Belgiens Teilnehmer Loïc Nottet, der von Deutschland am Samstag acht Punkte erhielt, steigt mit seinem modernen Beitrag „Rhythm Inside“ auf Rang 21 ein. Ann Sophie bläst ihren „Black Smoke“ zurück zur 26. Auf den Positionen 44 bis 46 befinden sich mit Australiens Megastar Guy Sebastian („Tonight Again“), Israels „Golden Boy“ Nadav Guedj sowie der Russin Polina Gagarina („A Million Voices“) weitere „ESC“-Acts.

Nur Felix Jaehn feat. Jasmine Thompson („Ain’t Nobody (Loves Me Better)“) und Sarah Connor verkaufen sich in dieser Woche besser und rangieren an der Spitze.

Charts der Woche: Sarah Connor räumt gleich doppelt ab

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Fotos: Nina Kuhn