Dienstag, 02. Juni 2015, 11:27 Uhr

Benedict Cumberbatch: "Nach der Schauspielschule war ich arbeitslos!"

Benedict Cumberbatch (38) war schon als Sherlock Holmes, Julian Assange und zuletzt als Code-Knacker Alan Turing auf der Leinwand zu sehen. Die Darstellung des genialen Außenseiters scheint sich wie ein roter Faden durch die Karriere von Benedict Cumberbatch zu ziehen.

Benedict Cumberbatch: "Nach der Schauspielschule war ich arbeitslos!"

Für seine Turing-Darstellung in “The Imitation Game” wurde der Brite für den Oscar nominiert. Im Interview mit dem ‘Lufthansa Magazin’ (Juni-Ausgabe) spricht der britische Superstar über eine große Leidenschaft, Niederlagen und unvergessliche Momente. Um sich wirklich zu entspannen, muss Cumberbatch nämlich richtig abtauchen: “Wenn ich es einrichten kann, steige ich ins Flugzeug und fliege irgendwohin, wo ich tauchen kann. Es gibt nichts, was mich mehr zur Ruhe kommen lässt, als unter Wasser zu sein.”

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Offen spricht Cumberbatch auch über die Zeit vor seinem Durchbruch: “Ich habe gelernt, dass man sich in diesem Job nicht zu viele Gedanken um Kleinigkeiten machen darf und außerdem über viele Dinge ohnehin keine Kontrolle hat. Aber das habe ich schon gelernt, als ich nach der Schauspielschule erst mal sechs Monate lang keinen einzigen Job bekommen habe.”

Sein Vater habe schon früh gewusst, dass sein Sohn das Zeug für die große Karriere hat. Cumberbatch, der in London die Schauspielschule besuchte, erzählt in dem Interview von einem unvergesslichen Moment: “Ich spielte den Mozart-Widersacher Salieri in einer Theaterinszenierung von ‘Amadeus’, und als wir nach der Aufführung im Auto saßen, sagte mein Vater zu mir: ‘Junge, du bist besser, als ich es je war und jemals sein werde. Wenn du das beruflich machst, hast du eine große Karriere vor dir.'”

Foto: WENN.com