Montag, 08. Juni 2015, 16:50 Uhr

Frederick Lau über seine neuste Rolle als "Straßenköter"

Schauspieler Frederick Lau (25) lebt noch heute mit seiner Freundin, Sat.1 Moderatorin Annika Kipp (35), und ihrer gemeinsamen Tochter in seinem Geburtsort Berlin-Steglitz. Nun kommt mit ‘Victoria’ sein wohl aufregendste Projekt  in die Kinos.

Frederick Lau über seine neuste Rolle als "Straßenköter"

Für seine Rolle des Kleinkriminellen “Sonne“ in dem komplett ungeschnittenen Kinofilm ‘Victoria’ (ab 11. Juni im Kino) ist der sympathische und markante Star für den „Deutschen Filmpreis“ nominiert. Mit dem Magazin ‘Glamour’ sprach er jetzt über Charakterrollen, die Verwechslungsgefahr mit seinen Figuren und warum er jetzt schon nervös ist, wenn seine Tochter 14 Jahre alt ist.

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“Mich reizt es nicht, den klassischen ‚Typ von nebenan‘ oder durchgestylte BWLer zu spielen”, so Lau in dem Interview. “Ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten, die etwas zu erzählen haben. Meine Rolle in ‚Victoria‘ ist einer von vier Freunden, verlorenen Jungs, die nicht viel mehr als ihren Zusammenhalt haben. Ich nenne sie liebevoll ‚Straßenköter‘.“

Gerade wenn man viel improvisiere, vermische sich ja auch immer ein Teil der eigenen Persönlichkeit mit der Rolle, so Lau weiter. “Deshalb ist es mir schon passiert, dass mich die Leute auf der Straße mit einer Figur verwechselt haben, die ich irgendwann mal verkörperte.”

Lau, der seit letztem Jahr zu einem der meistbeschäftigsten Schauspieler in Deutschland zählt, sagte Über die Reaktion, wenn seine heute einjährigen Tochter mit 14 Jahren einen ähnlichen halbseidenen Typen wie „Sonne“ mit nach Hause bringen würde: „Ich denke, es würde gar nichts passieren. Wenn man seine Kinder möglichst lebensnah erzieht, kriegen sie alles schon ganz gut selbst auf die Reihe. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich heute bereits ein wenig nervös bin, wenn ich an den Tag denke, an dem sie mit ihrem ersten Freund vor der Tür steht.“

Fotos: AEDT/WENN.com