Montag, 08. Juni 2015, 20:51 Uhr

Whitney Houston: Erpressung wegen lesbischer Affäre?

Auf den ersten Blick klingt es recht weit hergeholt, was jetzt ein neues Buch des kanadischen Autors Ian Halperin behauptet. Laut “Whitney & Bobbi Kristina – The Deadly Price Of Fame” hätte die 2012 verstorbene Soul-Diva zu ihren Lebzeiten angeblich eine lesbische Affäre mit ihrer Assistentin Robyn Crawford gehabt.

Whitney Houston: Erpressung wegen lesbischer Affäre?

Das berichtet die amerikanische Zeitung ‘New York Post’, die bereits vor der morgigen offiziellen Veröffentlichung in das Werk hineinlesen durfte. Diese Behauptungen basieren Halperin zufolge auf angeblichen FBI-Unterlagen. Wegen der Affäre wäre Houston offenbar auch erpresst worden. Ein Anwalt aus Chicago soll 1992 am Premierenabend ihres Films ‘Bodyguard’ von ihr sage und schreibe 250.000 Dollar Schweigegeld gefordert haben! Glaubt man dem Buch, hätte dann John Houston, der Vater der Sängerin, mit dem Erpresser eine Abmachung treffen können, mit der dieser sich zufrieden gab und weiteres Stillschweigen versprach. Um wie viel Geld es sich dabei handelte, ist nicht bekannt.

Im gleichen Jahr noch hätte Whitney Houston schließlich R&B-Sänger Bobby Brown (46) geheiratet. Halperin zufolge soll die Soul-Diva ihrer lesbischen Affäre am Hochzeitstag dann sogar einen schwarzen Porsche als “Zeichen ihrer Freundschaft” geschenkt haben.

Whitney Houston: Erpressung wegen lesbischer Affäre?

Der Vater der Sängerin wäre außerdem Crawford gegenüber recht feindlich gesinnt und ständig in Sorge gewesen, dass sie die Beziehung zwischen ihr und seiner Tochter öffentlich machen würde. Einmal soll er deswegen gegenüber Whitney Houstons Bodyguard Kevin Ammons auch geäußert haben: “Wir müssen was gegen diese verdammte Bitch tun. Sie ruiniert meine Familie und macht alle wahnsinnig. Sie hat ihren Zugang zur Wirklichkeit verloren. Ich zahle dir 6.000 Dollar, wenn du sie das Fürchten lehrst.” Der hätte sich aber offenbar nicht dazu bereit erklärt. Ob das wohl alles so stimmt?

Ian Halperin, der Autor des Buches, ist jedenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Er bezeichnet sich selbst als “investigativer Journalist” und hat schon mehrere Bücher über Promis geschrieben. Darunter beispielsweise ‘Celine Dion: Behind the Fairytale’, ‘Fire and Rain: The James Taylor Story’ und die Bücher ‘Who Killed Kurt Cobain?’ sowie ‘Love and Death: The Murder of Kurt Cobain’. Halperin ist unter anderem auch für das investigative US-Nachrichtenmagazin ’60 Minutes II’ bei dem Sender ‘CBS News’ tätig. Ende 2008 beriefen sich die britische Zeitung ‘The Sun’ und das amerikanische Magazin ‘In Touch Weekly’ auf ihn als ihre Informationsquelle, bei der Behauptung, der 2009 verstorbene Michael Jackson hätte schwere gesundheitliche Probleme. So ganz unseriös scheinen die Enthüllungen im Hinblick auf dessen Whitney Houston-Buch danach also nicht zu sein… (CS)

Fotos: WENN.com, College Books