Dienstag, 09. Juni 2015, 15:07 Uhr

Lady Gaga prangert die "Epidemie" sexueller Übergriffe an

Pop-Sängerin Lady Gaga (29) macht sich für ein Anti-Vergewaltigungs-Gesetz an Universitäten im US-Staat New York stark. An Hochschulen und Unis entwickle sich derzeit eine “inakzeptable Epidemie von sexuellen Übergriffen”, hieß es in einem Text, den die exzentrische Musikerin zusammen mit dem New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo verfasste.

Lady Gaga prangert die "Epidemie" sexueller Übergriffe an

Er ist seit Montag auf der Homepage des US-Magazins ‘Billboard’ zu lesen. Der Gesetzentwurf des Politikers der Demokraten sieht eine neue Definition für einvernehmliche sexuelle Kontakte vor. Beide Partner müssten demnach klar Ja sagen. Diese Regelung gibt es bisher nur für staatliche Universitäten, aber nicht für private.

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Dort würden solche Fälle zu oft unter den Teppich gekehrt und nicht öffentlich gemacht. “Sexuelle Übergriffe sind nicht nur ein Verstoß gegen lokale Campusregeln. Sie sind ein Verbrechen und müssen auch so behandelt werden”, heißt es in der Kolumne.

Lady Gaga prangert die "Epidemie" sexueller Übergriffe an

Die Grammy-Gewinnerin setzt sich seit Jahren mit ihrer ‘Born This Way’-Stiftung für jugendliche Mobbingopfer ein. Sie selbst sprach im vergangenen Jahr öffentlich über eigene, traumatische Missbrauchserfahrungen.

Gestern gab Gaga mit US-Jazzlegende Tony Bennett ein gemeinsames Konzert in der Royal Albert Hall in London (siehe Fotos), für dass soe sich dann aber nochmal imn züchtige Abendgarderobe umzog. Die Einnahmen von umgerechnet etwa 136.000 Euro wurden der britischen Organisation WellChild gespendet, die kranke britische Kinder und deren Familien bei ärztlichen Behandlungen finanziell unterstützt. (dpa)