Mittwoch, 10. Juni 2015, 9:04 Uhr

Amy Winehouse: Stinksaurer Vater will eigene Dokumentation drehen

Mitch Winehouse, Amy Winehouses Vater, überlegt, eine eigene Dokumentation über seine Tochter zu drehen. Grund ist seine Unzufriedenheit mit dem aktuellen Kino-Filmporträt der 2011 verstorbenen Sängerin von Asif Kapadia, die schlicht den Titel ‘Amy’ trägt.

Amy Winehouse: Stinksaurer Vater will eigene Dokumentation drehen

Bereits vor der Uraufführung in Cannes vor einigen Wochen hatte die Dokumentation Schlagzeilen gemacht, als sich Winehouses Vater öffentlich von dem Werk distanziert und es mit harschen Worten kritisiert hatte. “Mir war übel, als ich sie [die Dokumentation] das erste Mal gesehen habe”, gestand er der britischen Zeitung ‘The Sun’. “Amy wäre außer sich. Das ist nicht das, was sie gewollt hätte.” “Er ist irreführend und enthält zudem falsche Informationen. Die Erzählweise wird von Aussagen von einem nur eingeschränkten Kreis von Amys Bekannten bestimmt, von denen viele in den letzten Jahren ihres Lebens gar nichts mit ihr zu tun hatten. Andere Ansichten, die den Filmemachern gegeben wurden, tauchen in der finalen Schnittfassung nicht auf”, lauten die Vorwürfe weiterer Angehöriger.

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Aus diesem Grund könnte bald eine neue Dokumentation über die Musikerin gedreht werden, wenn Mitch Winehouse seine Idee umsetzt: “Ich würde es in Betracht ziehen, eine Dokumentation zu machen, die Details aufdeckt. Aber die Amy Winehouse Foundation müsste daran beteiligt sein.” Die Organisation wurde nach dem Tod der Sängerin gegründet. Gegenüber dem amerikanischen ‘Heat’-Magazin scherzte Mitch Winehouse auch bereits darüber, wer die Hauptrollen in dem Film übernehmen solle: “Es wurde debattiert, Lady Gaga als Amy zu besetzen, aber ich möchte definitiv, dass George Clooney mich spielt.”

An den drei ausgewählten Terminen, 16., 17. und 19. Juli, zeigt CinemaxX die große Dokumentation ‘Amy’ auf der großen Leinwand. Im Film beleuchtet Regisseur Asif Kapadia („Senna“) mit großer Sensibilität die Geschichte der Ausnahmekünstlerin, ihre unendliche Leidenschaft für Musik, ihre privaten Seiten, aber auch ihre Unsicherheiten und den dramatischen Absturz 2011. Tickets für die bewegende Doku mit bisher unveröffentlichtem Material, wie persönlichen Videos, Tonaufnahmen und Interviews, sind ab dem 11. Juni unter cinemaxx.de/amy erhältlich.

Amy Winehouse: Stinksaurer Vater will eigene Dokumentation drehen

Fotos: Prokino, WENN.com