Mittwoch, 10. Juni 2015, 13:57 Uhr

Andreas Gabalier: "Keine Villa, kein Ferrari, keine 15 Frauen"

Volksmusiker Andreas Gabalier erinnert sich gerne zurück, wie ihm früher weibliche Fans ihre Büstenhalter zuwarfen. “Als im Bierzelt die ersten BHs auf die Bühne flogen, fühlte ich mich ein wenig wie Elvis. Ich fand das toll”, sagte der 30-Jährige österreichische Popstar der Münchener Illustrierten ‘Bunte’.

 Andreas Gabalier: "Keine Villa, kein Ferrari, keine 15 Frauen"

Er lebe allerdings ganz bodenständig, sagte der Sänger (‘Amoi seg’ ma uns wieder’) weiter. Er gehe zu Hause in Graz auf den Bauernmarkt, wasche seine Wäsche und putze die Wohnung. “Keine Villa, kein Ferrari, keine 15 Frauen, nur eine Freundin, die ich liebe”, sagte Gabalier, der mit der Fernsehmoderatorin Silvia Schneider liiert ist.

Über einen Vergleich mit Helene Fischer sagte Gabalier in einem Interview mit ‘Der Welt’: “Ich bin keine Helene Fischer in Lederhose. Na gut, ansatzweise vielleicht, wenn man es vom Erfolg, von der medialen Präsenz her vergleicht. Das soll die Metaher wohl suggerieren. Musikalisch passt der Vergleich wohl kaum.”

Andreas Gabalier hatte sich “Volks-Rock’n’Roller” bekanntlich als Marke schützen lassen. Dazu sagte er in dem Gespräch: “Ich hab’ halt Marketing studiert. (lacht) Mein Professor sagte immer:’Besser Erster sein als besser’ sein. Ich habe die ersten Auftritte in Österreich in Festzelten und auf Volksfesten gespielt, noch ohne Band. Viele der Mädels in der ersten Reihe sind einfach in Ohnmacht gefallen – es war heiß, es war eng, und sie hatten stundenlang nichts getrunken. Das hat mich an Elvis-Videos erinnert, aus den 50er, 60ern. Da hab’ ich gedacht: Volks-Rock’n’Roll. Das ist es! Ich hab den Begriff gleich gegoogelt, nichts gefunden. Dann ging es schnell: Erst patentieren, dann hab’ ich’s mir tätowieren lassen, das volle Programm.” (dpa/KT)

Foto: WENN.com