Mittwoch, 10. Juni 2015, 8:57 Uhr

Ed Sheeran: "Ich hatte ein Muttermal auf meinem Gesicht"

Ed Sheeran hat zugegeben, “ein sehr seltsames Kind gewesen zu sein”. Der Sänger sagte aber gleichzeitig, dass diese Eigenarten etwas liebenswertes und schützenswertes seien, das man sich bewahren sollte.

Ed Sheeran: "Ich hatte ein Muttermal auf meinem Gesicht"

“Ich war ein sehr, sehr seltsames Kind. Auch wenn du bestimmte Ticks und Eigenarten hast, solltest du dich davon nicht beunruhigen lassen… Einer der coolen Jungs aus meiner Klasse ist jetzt mein Klempner! Das ist die Wahrheit! Wenn du versuchst, der coole Typ in der Klasse zu sein, macht dich das nur langweilig und am Ende wirst du für jemanden der Klempner sein, der nicht so cool war wie du. Sei du selbst. Weiß deine Eigenarten zu schätzen. Seltsam zu sein ist etwas Wunderbares… Ich habe jetzt ein verdammtes Football-Team – das ist ziemlich cool!”

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Der Rotschopf, der diese Worte auf der ‘American Institute for Stuttering’s Freeing Voices Live Benefit Gala’ sprach, einer Veranstaltung für und über Stotterer, erzählte auch, wie Eminem ihm geholfen habe, das Stottern abzulegen: “Ich hatte ein Muttermal auf meinem Gesicht, das ich mir wegoperieren ließ, als ich noch sehr jung war. Die Chirurgen haben eines Tages vergessen, mich zu betäuben. Seitdem habe ich gestottert. Mein Onkel Jim erzählte meinem Vater, dass Eminem der nächste Bob Dylan sei. Die beiden sind sich recht ähnlich, indem es bei ihnen nur darum geht, eine Geschichte zu erzählen. Mein Vater hat mir also die Marshall Mathers-LP gekauft, als ich neun Jahre alt war, weil er nicht wusste, was es für Musik ist. Ich habe die ganzen Songs auswendig gelernt, bis ich zehn war. Er rappt sehr schnell, rhythmisch und melodisch und das hat mir geholfen, mein Stottern loszuwerden.”

Foto: WENN.com