Mittwoch, 17. Juni 2015, 11:00 Uhr

Kay One denkt ans Aufhören: "Irgendwann wird es auch peinlich"

Kay One denkt darüber nach, sein Rapper-Dasein zu beenden. Der 30-Jährige ist ohnehin in den letzten Monaten mehr durch seine Reality-Shows als durch seine Musik aufgefallen. Er ist sich bewusst, dass seine Karriere irgendwann ein Ende haben wird.

Kay One denkt ans Aufhören: "Irgendwann wird es auch peinlich"

Im Interview mit der ‘Neuen Osnabrücker Zeitung‘ sagte er: “Ich will doch nicht ewig Rapper sein. Irgendwann wird es auch peinlich. Wenn man in Deutschland als Rapper mit 40 noch auf der Bühne steht, denken die Leute, du kommst aus dem Irrenhaus.“ Nur bei den ganz Großen wie Dr. Dre, Snoop Dogg oder DMX spiele das Alter keine Rolle, weil sie Legenden seien und die Hip-Hop-Kultur in Amerika noch gelebt werde, so der gebürtige Friedrichshafener weiter. Was nach seiner Rapper-Karriere kommt, ließ Kay One offen. Doch bis es soweit ist, kann es noch eine Weile dauern.

Am 19. Juni bringt er erstmal sein viertes Album “J.G.U.D.Z.S.“ (Jung genug um drauf zu s*******n) heraus. Außerdem wird Kay One in einer eigenen Show auf RTL II zu sehen sein. Die wird zur Zeit af Ibiza abgedreht. In dieser wird er nach einer Sängerin suchen, um einen gemeinsamen Song aufzunehmen. Die Sendung wird den Namen ‘Kay One – One Shootingstar‘ tragen.

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Kay One denkt ans Aufhören: "Irgendwann wird es auch peinlich"

Sein Selbstbewußtsein hat der Star noch nicht verloren. Dem ‘OK!”‘-Magazin sagte er dazu: “Kritik nehme ich von niemandem an. Ich höre es mir an, das war’s aber auch. Es sei denn, das ist ein Spezialfall, wie die Familie. Ganz klar, aber das sind auch wirklich die Einzigen, von denen ich mir Kritik anhöre.” Über seinen neuen Song ‘Asozial 4 life’ erklärte Kay One: “Du musst differenzieren, es gibt asozial und asozial. Es gibt asoziale Menschen, wie zum Beispiel U- Bahn-Schläger, die einem 80-jährigen Mann einfach eine Flasche über den Kopf hauen und ihn dann beklauen. Das ist asozial! Ich meine dann asozial im Zusammenhang mit Musik und Sprache. Einfach lyrisch. Im Endeffekt kommt keiner hierdurch zu schaden.”