Freitag, 19. Juni 2015, 19:12 Uhr

Charts der Woche: KC Rebell und jede Menge Kollegen in den Top 10

Das hat es in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Album-Charts noch nicht gegeben: Erstmals werden die ersten zehn Plätze der Hitliste durchgehend von deutschsprachigen Interpreten besetzt.

Charts der Woche:  KC Rebell und jede Menge Kollegen  in den  Top 10

Gleichzeitig steigen mit KC Rebell, Marsimoto, LX & Maxwell und Celo & Abdi zum ersten Mal vier HipHop-Acts gleichzeitig in die Top 10 ein. Doch damit nicht genug: Dank Battle-Rapper Snaga debütieren gleich fünf HipHopper in der Top 20 – ebenfalls ein neuer Rekord, der die wachsende Bedeutung dieses Genres eindrucksvoll unterstreicht.

Die einzelnen Platzierungen in der Übersicht: KC Rebell startete 2014 die „Rebellution“ und erblickt mit „Fata Morgana“ nun zum zweiten Mal die Spitzenposition. Marsimoto, ein Pseudonym des Musikers Marteria, greift hinter „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 2“ (zwei) zum „Ring der Nebelungen“ (drei).

Der „Obststand“ von LX & Maxwell wird auf Rang fünf eröffnet. Das hessische Duo Celo & Abdi wahrt an achter Stelle seine „Bonchance“, während der Gladbecker Snaga an 15. Stelle deutlich wird: „SFD2 (Snaga fickt Deutschland 2)“. Gregor Meyles CD zur gleichnamigen TV-Sendung „Meylensteine“ (neu auf sechs) bietet mit Künstlern wie Matthias Reim, Sarah Connor und Stefanie Heinzmann einen bunten Kontrast zur HipHop-Welle.

In den Single-Charts dürfen sich Felix Jaehn und Jasmine Thompson („Ain’t Nobody (Loves Me Better)“) über ihre siebte Nummer-eins-Woche freuen. Kygo feat. Parson James („Stole The Show“) und Sarah Connor („Wie schön du bist“) halten die Silber- und Bronzemedaille in ihren Händen.

Rocksänger Daniel Wirtz legte bei „Sing meinen Song“ eine beeindruckende Performance hin und startet mit dem Pur-Cover „Wenn Sie diesen Tango hört“ als bester Neuling auf 14. KC Rebell feat. Moé, deren aktuelles Video „Bist du real“ mit YouTube-Star Dagi Bee bereits millionenfach aufgerufen wurde, debütieren auf 15.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: WENN.com/Hoffmann