Mittwoch, 24. Juni 2015, 19:00 Uhr

"Star Wars"-Jungstar Jake Lloyd leidet angeblich an Schizophrenie

Star Wars‘-Schauspieler Jake Lloyd (26), der mit zehn Jahren den jungen ‘Anakin Skywalker’ in ‘Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung’ (1999) verkörperte, wurde – wie berichtet – vor Kurzem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, einer rücksichtslosen Fahrweise und Widerstand gegen die Staatsgewalt verhaftet.

"Star Wars"-Jungstar Jake Lloyd leidet angeblich an Schizophrenie

Zuvor hatte er sich mit der amerikanischen Polizei eine rasante Verfolgungsjagd geliefert. Wie das US-Promiportal ‘TMZ’ jetzt berichtet, sei das aber offenbar nicht das erste Mal gewesen, dass die Behörden auf Lloyd aufmerksam wurden. Danach soll der ehemalige Kinderstar nämlich an Schizophrenie leiden und nach Absetzung seiner Medikamente im März gegenüber seiner Mutter Lisa gewalttätig geworden sein. Einem Polizeibericht zufolge wäre ihr Sohn bei ihr aufgetaucht, hätte sie angeschrien und ihr vorgeworfen, sein Leben ruiniert zu haben. Nachdem sie ihn nicht in ihr Haus lassen wollte, wäre sie von ihm angeblich zu Boden geschlagen worden. Daraufhin soll er offenbar noch drei oder vier Mal auf sie eingestampft haben, wobei sie Hautabschürfungen und blaue Flecken am Arm davontrug.

Als die von ihr gerufene Polizei schließlich auftauchte, war ihr Sohn aber bereits wieder verschwunden und die Mutter wollte letztendlich keine Anklage gegen ihn erheben.

Gegenüber ‘TMZ’ erklärte sie jetzt, dass der 26-Jährige bereits seit er 19 ist Anzeichen von Schizophrenie zeigte. Außerdem soll er schon früher deswegen Hilfe in Anspruch genommen haben und seine Mutter wolle ihn in dieser Richtung auch weiter unterstützen, nachdem er wieder auf freiem Fuß ist. Sie betonte ferner, dass ihr Sohn sonst eigentlich “keine gewalttätige Person” sei. Jake Lloyd hatte in einem 2012er-Interview mit der britischen Zeitung ‘The Daily Telegraph’ erklärt, dass die Rolle als junger ‘Anakin Skywalker’ seine Kindheit zur “Hölle auf Erden” gemacht hätte: “Andere Kinder waren wirklich gemein zu mir. Sie machten jedes Mal den Sound eines Lichtschwertes nach, wenn sie mich sahen. Es war total verrückt.” Und weiter verriet er, dass er manchmal 60 Interviews am Tag geben musste.

Irgendwann entwickelte er dann auch solch eine Wut auf den Film, dass er sogar seine gesamten ‘Star Wars’-Erinnerungsstücke zerstörte. Die schlechten Erfahrungen waren auch der Grund, warum er sich dann frühzeitig entschloss, dem Schauspielgewerbe wieder den Rücken zu kehren. Daher lautete dann auch sein wenig verwunderliches Fazit: “Ich habe gelernt, es zu hassen, wenn die Kameras auf mich gerichtet waren.” (CS)

"Star Wars"-Jungstar Jake Lloyd leidet angeblich an Schizophrenie

Fotos: Facebook, Colleton County Sheriffs Office