Sonntag, 12. Juli 2015, 11:11 Uhr

Amy Winehouse: Papa Mitch fühlt sich bei Film hintergangen

Mitch Winehouse glaubt, dass er hintergangen wurde. Der Vater von Amy Winehouse hatte sich bereits vor der Uraufführung von ‘Amy’ von dem Werk distanziert. So soll er über einen Anwalt die Anfrage gestellt haben, dass “grundlegende Unwahrheiten” aus dem Film entfernt werden.

Amy Winehouse: Papa Mitch fühlt sich bei Film hintergangen

Gegenüber dem Filmdienst ‘NME’ klagte der ehemalige Taxifahrer (auf unserem Foto mit Gattin Jane): “Dieser Film verfolgt eine gewisse Richtung. Das haben wir gemerkt, als ihre Freunde aus den Interviews herauskamen und immer dieselben Fragen gestellt bekamen. Das Meiste davon war über unsere Beziehung. Viele der Menschen haben gesagt, dass wir eine starke Bindung hatten, aber sie fragten weiter. Sie brauchten ein Opfer und haben mich gefunden. So haben sie das Material und die Interviews genutzt, die das unterstützt haben.”

Der erste Manager von Amy Winehouse, Nick Shymansky, ist da allerdings anderer Meinung. So sagte er: “Der Film ist fair, was Mitch angeht. Jeder, der Amy nahe stand, hatte seine eigene Vorstellung und die Filmemacher haben einfach mit jedem darüber gesprochen und zeigen hoffentlich das, was am ehesten der Wahrheit entspricht. Ich denke, dass keiner das Recht hat, über die Einzelheiten und Gefühle von Mitch zu urteilen, aber es ist ein gutes Porträt von dem, was wirklich abging. Er hat einige schlimme Entscheidungen getroffen, vielleicht unabsichtlich oder absichtlich, ich weiß es nicht.”

Derweil hatte Mitch Winehouse angekündigt, er wolle eventuell mit einem eigenen Film zurückschlagen und darin endlich die Wahrheit erzählen.

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Asif Kapadias Dokumentation (startet hierzulande am 16. Juli) feierte am vergangenen Wochenende einen rekordverdächtigen Kinostart in Großbritannien und den USA. Im Vereinigten Königreich legte ‘Amy’ das erfolgreichste Startwochenende eines britischen Dokumentarfilms in der Filmgeschichte hin. Auch in den USA konnte sich der Film über das Feiertagswochenende des 4. Juli mit dem besten Kopienschnitt gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen. Mit nur sechs Start-Kopien spielte ‘Amy’ 222.012 Dollar ein und landete auf einem sagenhaften 22. Platz der US-Kinocharts.

Asif Kapadias Dokumentation AMY (dt. Kinostart: 16.7.2015), die das Leben der unvergleichlichen Amy Winehouse beleuchtet, feierte am vergangenen Wochenende einen rekordverdächtigen Kinostart in Großbritannien und den USA. Im Vereinigten Königreich legte AMY das erfolgreichste Startwochenende eines britischen Dokumentarfilms in der Filmgeschichte hin. Mit einem Umsatz von 523.192 £ (736.656 €) in 133 Locations – das entspricht einem Schnitt von 3.934 £ (5.548 €) pro Location – sicherte sich der Film Platz 5 der britischen Kinocharts. Auch in den USA konnte sich der Film über das Feiertagswochenende des 4. Juli mit dem besten Kopienschnitt gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen.  Mit nur sechs Start-Kopien spielte AMY 222.012 $ (202.630 €; Schnitt pro Location: 37.002 $ / 33.807 €) ein und landete auf einem sagenhaften 22. Platz der US-Kinocharts.

Fotos: WENN.com, Prokino