Montag, 13. Juli 2015, 11:28 Uhr

Michael Fassbender: Die "Bravo" half ihm bei der Aufklärung

Der gebürtige Ire Michael Fassbender ist längst in Hollywoods A-Liga angekommen – aber er lässt sich dennoch nicht gern auf eine Rolle festlegen. Ab 30. Juli ist er im Western ‘Slow West’ im Kino zu sehen.

 Michael Fassbender: Die "Bravo" half ihm bei der Aufklärung

Mit dem Magazin ‘Glamour’ sprach u.a. über seine Kindheit in Deutschland: Fassbender ist in Heidelberg geboren, zog aber als Kleinkind zurück in seine Heimat Irland. Darüber, was ‘Bravo’ für seine Aufklärung getan hat, sagte er: “In unserer Gegend gab es eine deutsche Fabrik, die Arbeiter hatten auch Kinder in meinem Alter. Da ging in unserem Kreis auch mal ein Heft mit Nacktfotos rum, das könnte die ‚Bravo‘ gewesen sein. Wir bewahrten das Blatt in unserem Versteck im Wald auf.“

Mehr: Michael Fassbender und Shootingstar Kodi Smit-McPhee in “Slow West”

 Michael Fassbender: Die "Bravo" half ihm bei der Aufklärung

Der Frauenschwarm sprach auch über seine Gefühle, die er bei dem ersten Gespräch mit seinem Vater über Sex hatte: „Das war tatsächlich total peinlich. Meine Gedanken waren: ‚Oh Gott, hier kommt das Thema! Warum muss er das bloß tun?‘ Ich kannte mich ja schon einigermaßen damit aus. Aber er hielt es wohl für seine väterliche Pflicht.“

Und was den Pornokonsum in der moderen Gesellschaft angeht, sagte Fassbender: „Ich finde: Weniger ist mehr. Unsere Fantasie ist viel mächtiger als Bilder. Wenn man sich in seinem Kopf ausmalen kann, was in einem Film alles nicht explizit gezeigt wird, dann hat die Sache eine viel stärkere Wirkung.“

Fotos: Prokino