Mittwoch, 15. Juli 2015, 22:19 Uhr

Pharrell Williams: Ist das das Ende im Plagiats-Rechtsstreit?

Neues gibt es im Plagiats-Streit von Pharrell Williams und Robin Thicke. Offensichtlich hat der Streit um die Urheberrechte des Songs „Blurred Lines“ endlich ein Ende.

Pharrell Williams: Ist das das Ende im Plagiats-Rechtsstreit?

Das Pop-Duo wurde im März von einem Gericht dazu verurteilt, der Familie von Marvin Gaye 7,4 Millionen Dollar zu zahlen, nachdem sie von dieser beschuldigt wurden, den Groove des Songs von Gayes ‚Got To Give Up‘ geklaut zu haben. Daraufhin gingen Williams und Thicke in Berufung. Beide beteuerten, dass sie sich nicht von dem Gaye-Klassiker aus dem Jahr 1977 haben inspirieren lassen. Die Sprecher von Thicke und Williams nannten den Prozess „einen schrecklichen Präzedenzfall für Musik und Kreativität.“

Mehr: Westbam erklärt, warum “Blurred Lines” nicht abgekupfert wurde

Die Berufung der Misiker wurde abgelehnt, stattdessen gestern vom zuständigen Richter beschlossen, dass die beiden 2 Millionen Dollar weniger zahlen müssten. Die Begründung hierfür, das verkündete Urteil wurde nicht genügend mit angemessenen Beweise gestützt. Somit müssen sie „nur noch“ 5,3 Millionen Dollar an die Erben von dem verstorbenen Marvin Gaye zahlen. Das Gericht lehnte es zudem ab, dass der Song per Unterlassungsklage nicht mehr weiterverkauft werden dürfe. Wohl aber müssen nun die Hälfte der Einnahmen aus den Verkäufen an die Familie Gaye ausgezahlt werden. (AG)

http://www.klatsch-tratsch.de/2015/03/14/westbam-erklaert-warum-blurred-lines-nicht-abgekupfert-wurde/235655

Foto: WENN.com