Freitag, 17. Juli 2015, 17:23 Uhr

Charts der Woche: K.I.Z. marschieren auf Platz 1

Vor vier Jahren platzierten sich K.I.Z. mit „Urlaub fürs Gehirn“ erstmals in der Top 5 der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Jetzt geht die Reise weiter nach oben. „Hurra die Welt geht unter“ jubeln die vier Rapper von der Spitze der Hitliste und schieben Cro („MTV Unplugged“) auf fünf.

Charts der Woche: K.I.Z. marschieren auf Platz 1

Für die Berliner Band ist es eine Premiere: Erstmals stiegen K.I.Z mit ihrem fünften Studioalbum auf Platz 1 der deutschen Albumcharts ein. Bereits im Vorfeld der Albumveröffentlichung sorgte die Band für jede Menge Aufsehen, zuletzt am gestrigen Donnerstag, dem 16. Juli. Im Rahmen einer “Großkundgebung” auf dem Berliner Oranienplatz konnten über 5000 Fans sowohl Reden zum Volk, als auch ein kostenloses Konzert der Band miterleben.

Wie in der Vorwoche bleibt „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert Vol. 2“ an zweiter Stelle. Fans der US-Serie „Empire”, die sich um das fiktive HipHop-Label Empire Entertainment dreht, kommen mit dem „Original Soundtrack From Season 1 Of Empire“ auf ihre Kosten. Die Serien-Musik, die auf Position drei einsteigt, streckt auch ihre Fühler in die Offiziellen Deutschen Single-Charts aus. Hier platzieren sich gleich sechs Songs, von denen „You’re So Beautiful“ (Empire Cast feat. Jussie Smollett) auf 42 mit am besten ankommt.

Schlagersängerin Wolkenfrei wurde „Wachgeküsst“ und schwebt nun zu Rang sieben. Das Vorgängeralbum „Endlos verliebt“ schaffte es im letzten Jahr bis auf Platz 18.

Bei den Singles verteidigt Cro („Bye Bye“) seine Führung vor Lost Frequencies feat. Janieck Devy („Reality“) und Anna Naklab feat. Alle Farben & YOUNOTUS („Supergirl”). Bester Neueinsteiger ist „Lieblingsmensch” von Namika auf 24. K.I.Z. steuern neben Neuling „Wir“ (47) sechs weitere Tracks zum Ranking bei.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Charts der Woche: K.I.Z. marschieren in die Top 5

Fotos: Christoph Voy